Ein sicheres Katzenhalsband aus Papier selber basteln

Halsbändern für Katzen stehe ich ja eher kritisch gegenüber. Der Hauptgrund dafür ist das hohe Verletzungsrisiko, das vor allem bei Katzen mit Freigang besteht: Die Katze kann leicht mit dem Halsband an einem Ast oder ähnlichem hängen bleiben, gerät in Panik und stranguliert sich selbst, was zu schweren Verletzungen und sogar dem Tod führen kann.

Aber natürlich haben Katzenhalsbänder trotz der Gefahr auch durchaus einen Nutzen: Anhand eines Halsbandes kann jeder sofort erkennen, dass eine Katze zu jemandem gehört – mit einem Adressanhänger kann der Katzenhalter auch leicht ermittelt werden. Natürlich kann man den Katzenhalter auch über eine Tätowierung oder einen Chip identifizieren – beide Methoden setzen aber voraus, das der Finder der Katze einen Tierarzt oder ein Tierheim aufsucht.

Außerdem kann an einem Halsband ein GPS Tracker oder ein Peilsender für Katzen befestigt werden, mit dem eine entlaufene Katze leicht geortet werden kann.

Natürlich gibt es Sicherheitshalsbänder für Katzen – die wirklich guten und sicheren haben aber ihren (hohen) preis, ab 20 Euro aufwärts. Warum also nicht einfach selber ein 100% sicheres Katzenhalsband basteln?

happyCat* – Das sichere Katzenhalsband aus Papier

Über Facebook bin ich auf eine richtig gute Idee gestoßen, wie man aus Papier ein absolut sicheres Katzenhalsband selber basteln kann.

Das happyCat* Katzenhalsband kann man einfach selber basteln und es ist zu 100% sicher – denn es besteht aus Papier! Zum Einsatz kommt das spezielle Chromolux Papier, welches eine glänzende und eine Matte Seite hat und in verschiedenen Farben erhältlich ist.

Bastelanleitung

Zum Basteln braucht man lediglich das Chromolux Papier in der gewünschten Farbe, ein Lineal, einen Drucker oder wasserfesten Stift, eine Schere oder Schneidemaschine und Tesafilm.

  • Mit dem Lineal macht man auf der Rückseite (matte Seite) des Chromolux Papiers Hilfslinien in der gewünschten Breite des Halsbandes
  • Zwischen den Linien kann mit einem Wetterfesten Stift seine Adresse aufschreiben. Alternativ kann man mit einem PC und einem Drucker eine Word-Datei mit Hilfslinien und Adresse anlegen und das Chromolux Papier bedrucken
  • Mit einer Schere oder einer Schneidemaschine schneidet man die einzelnen Halsbänder ab
  • Der Tesafilm dient als Verschluss
  • Das Halsband lässt sich leicht über den Kopf deiner Katze streifen
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Hier noch ein Video von der Erfinderin Stephanie Schneider aus Österreich, in dem alles super erklärt wird:

Sieht doch sehr interessant aus, oder? Ich finde die Idee super und werde mich demnächst selbst einmal ans Basteln machen. Auf der happyCats* Seite  findet man noch Anregungen, wie man das Katzenhalsband mit Hilfe von Strasssteinen, reflektierender Sicherheitsfolie und ähnlichem zusätzlich verschönern kann (das überlasse ich aber lieber der Damenwelt…):

Katzenhalsband selber basteln

Man kann auch echte Deluxe-Versionen des happyCat* Katzenhalsbandes herstellen – Klick auf das Bild für Anregungen

Haltbarkeit und Sicherheit des Halsbandes

Natürlich hält ein Halsband aus Papier nicht ewig, gerade bei Freigängerkatzen. Etwa alle 6-8 Wochen muss man das Halsband ersetzen – oder eben wenn die Katze irgendwo hängenbleibt und es reißt. Aus einer Packung mit 100 Blatt Chromolux Karton für unter 10 Euro kann man aber rund 2000 Halsbänder basteln – es ist also nicht so schlimm, das sie nicht so lange halten. Ein Halsband kostet nur wenige Cent, je nach Art der Dekoration.

Wenn man einen Peilsender oder einen GPS Tracker an dem Papier Halsband befestigen möchte, sollte man darauf achten, wann das Halsband so langsam verschlissen aussieht und es rechtzeitig wechseln. Sollte deine Katze einmal das Halsband samt Ortungstechnik verlieren, kannst du es zum Glück ganz leicht per GPS oder Peilsender orten.

Ist das Katzenhalsband aus Chromolux auch wirklich sicher?

Ich denke, das folgende Video klärt diese Frage:

Das Halsband reißt schon bei einer Zugkraft von 1 Kilo – es ist also absolut sicher.

Meine Meinung / Eure Meinung

Ich finde die Idee mit den selbstgebastelten Halsband für Katzen super – sonst würde ich hier nicht darüber berichten. Die Erfinderin betreibt ihr Projekt happyCat* übrigens, um Spenden für Tierschutzorganisationen zu sammeln – sehr unterstützenswert, wie ich finde.

Was haltet ihr vom Katzenhalsband aus Chromolux? Werdet ihr es einmal ausprobieren? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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Über den Autoren

2 Kommentare

  1. Claudia 1. September 2015 Antworten
    • Dylan 23. August 2016 Antworten

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