12 Tipps – So wird deine Katze garantiert mehr trinken

Deine Katze trinkt zu wenig oder sogar gar nichts? Hier habe ich 12 Tipps für dich, mit denen sie garantiert mehr trinken wird.

Das Problem ist nämlich: Katzen sind von Natur aus trink-faule Tiere – Durst verspüren sie nur selten. Und das kann bei deiner Katze gesundheitliche Folgen haben.

Sehr oft nehmen unsere geliebten Haustiere leider weniger Wasser auf, als es ihr Körper benötigt.
Wenn Katzen unter Dehydrierung leiden, schadet das vor allem den Harnwegen.

Deshalb solltest du unbedingt darauf achten, dass deine Katze genügend Flüssigkeit zu sich nimmt! Das schont die Nieren und vermeidet Erkrankungen wie Harnsteine, Harngrieß oder Nierenerkrankungen.

Im Folgenden möchte ich dir erklären

  • warum Katzen oft zu wenig trinken
  • wie viel Wasser deine Katze trinken sollte
  • was die Folgen sein können, wenn deine Katze zu wenig trinkt
  • wie du herausfinden kannst, ob deine Katze unter Flüssigkeitsmangel leidet

Und dann sind da natürlich noch meine 12 Tipps, die du deine Katze zum Trinken animieren kannst.

Wichtig ist es, ihnen das Wasser möglichst attraktiv zu machen – wie das geht, erfährst du weiter unten. Du kannst auch das folgende Inhaltsverzeichnis nutzen um direkt zu den Tipps zu springen.

Warum Katzen oft zu wenig trinken

Katzen versuchen ihren Flüssigkeitsbedarf über ihre Nahrung zu decken. Deswegen trinken viele Katzen zu wenig

Katzen versuchen ihren Flüssigkeitsbedarf über ihre Nahrung zu decken. Deswegen trinken viele Katzen zu wenig. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch eine möglichst artgerechte Ernährung!

Unsere Hauskatzen, egal welche Rasse, stammen alle von der afrikanischen Falbkatze (Felis silvestris lybica) ab. Diese wurde um 6.000 vor Christus in Palästina und Mesopotamien domestiziert. Sie stammt also aus sehr trockenen Regionen.

Durch diesen Umstand hat es die Natur so eingerichtet, dass Katzen ihren Flüssigkeitsbedarf fast komplett über ihre Nahrung decken:

Mäuse und andere Beutetiere bestehen zu rund 80% aus Flüssigkeit, so wie jeder lebende Organismus. Über die verschiedenen Flüssigkeiten im Beutetier, zum Beispiel das Blut, nimmt eine Katze so fast genügend Flüssigkeit auf.

Aufgrund ihrer Abstammung hat die Katze auch sehr leistungsfähige Nieren. Sie benötigen sehr wenig Wasser um Giftstoffe aus dem Körper zu filtern. Viel weniger als beim Menschen oder bei Hunden.

Wie auch beim Menschen gilt trotzdem: Je mehr eine Katze trinkt, desto besser! Es entlastet die Nieren und wirkt sich so sehr positiv auf die Gesundheit der Katze aus.
Die Nierenfunktion bleibt mit einer hohen Wasserzufuhr so auch im Alter länger erhalten.

Nur leider mangelt es den meisten Katzen an einem Durstgefühl, man muss ihr das Wasser also attraktiv für sie machen. Wie das geht, erfährst du weiter unten in den 12 Tipps wie deine Katze mehr trinkt.

Wie viel Wasser sollte eine Katze trinken?

Diese Frage wurde mir schon oft gestellt. Aber die Frage sollte eher lauten

„Wie viel Flüssigkeit muss eine Katze zu sich nehmen“.

Denn wie bereits erwähnt nehmen Katzen den Großteil an Flüssigkeit über ihre Nahrung auf – WENN sie sich artgerecht ernähren kann!

Deswegen bin ich auch ein Verfechter von Nassfutter und rate auch dir davon ab, deiner Katze Trockenfutter zu servieren.

Das lässt sich mit einem ganz leichten Rechenbeispiel belegen.

Pro Kilo Körpergewicht benötigt eine Katze ca. 50 ml Flüssigkeit pro Tag
Eine 4 kg schwere Katze benötigt pro Tag also 200 ml Flüssigkeit.

Nun vergleichen wir Trockenfutter und Nassfutter:

Trockenfutter:
Tagesration: 50 g (Durchschnittliche Fütterungsempfehlung)
Feuchtigkeitsanteil: 12% (Durchschnittlicher Wert, liegt zwischen 10 und 14%)
Mit dem Katzenfutter aufgenommene Wassermenge: 6 ml

Nassfutter:
Tagesration: 250 g
Feuchtigkeitsanteil: 80%
Mit dem Katzenfutter aufgenommene Wassermenge: 200 ml

Du siehst also, der Wasserbedarf deiner Katze kann durch das Füttern von Nassfutter komplett gedeckt werden.

Bei Trockenfutter müsste deine Katze noch sehr viel Wasser zusätzlich trinken. Das Trinken liegt aber nicht in der Natur der Katze und wird eher sporadisch erledigt.

Zusätzlich ist Trockenfutter schwerer verdaulich, der Körper der Mieze braucht so noch mehr Wasser um die harten Futterstücke zu zersetzen.

Der Wasserbedarf eine Katze schwankt übrigens immer ein wenig. Witterungsbedingungen, Alter und Flüssigkeitsverlust durch Putzverhalten, Erbrechen oder Krankheiten fließen hier mit rein.

Das können die Folgen sein, wenn deine Katze zu wenig trinkt

Vor allem die Nieren deiner Katze leiden unter einem Wassermangel. Das Entgiftungsorgan braucht Wasser um dem Körper Giftstoffe zu entziehen.

Zu wenig Flüssigkeit bedeutet außerdem hochkonzentrierten Urin.

Katzen, die zu wenig trinken leiden häufig unter:

  • Harnsteinen oder Harngrieß hervorgerufen durch den hochkonzentrierten Urin
  • Nierenerkrankungen bis hin zu chronischer Niereninsuffizienz (CNI)

Auch das Altern der Nieren lässt sich durch eine erhöhte Wasserzufuhr verlangsamen: Je mehr deine Katze trinkt, desto mehr werden ihre Nieren geschont. So bleibt die Nierenfunktion länger erhalten.

Wenn deine Katze aber oft unter Dehydrierung leidet, wird es früher später zu Nierenproblemen oder Harnwegserkrankungen kommen.

So kannst du herausfinden, ob deine Katze genug trinkt

Es ist leider nahezu unmöglich, genau zu berechnen, ob deine Katze genügend Wasser zu sich nimmt.

Wie bereits erwähnt schwankt der tatsächliche Wasserbedarf des Tieres. Außerdem kannst du schlecht den ganzen Tag deiner Katze hinterherrennen und genau abmessen wie viel sie trinkt.

Aber du kannst mit dem sogenannten Hautfaltentest schnell herausfinden, ob deine Katze an Flüssigkeitsmangel leidet oder nicht:

Greif mit Daumen und Zeigefinger nach einer Hautfalte an der Seite deiner Katze. Drück sie 30 Sekunden zusammen und lass sie dann los. Normalerweise müsste die Hautfalte sofort wieder zurückziehen.

Bleibt die Falte aber stehen, ist das ein sicheres Zeichen für Dehydrierung. Auch eingesunkene Augen weisen auf einen Wassermangel bei Katzen hin.

Die 12 Tipps für trink-faule Katzen – So kannst du deine Katze zum Trinken animieren!

1. Anzahl und Platzierung der Wassernäpfe

Logisch: Je öfter deine Katze über einen Wassernapf stolpert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mal einen Schluck zu sich nimmt.

Du solltest also möglichst viele Wassernäpfe aufstellen. Bei einer Einzelkatze sollten es mindestens 3 sein, bei mehreren Tieren 2 Trinkplätze mehr als es Katzen sind.

Auch die Platzierung der Näpfe ist wichtig, um einen Anreiz zum Trinken zu schaffen.
Der optimale Standort für einen Wassernapf:

  • Schattig – denn Katzen lieben kaltes Wasser. Sonnenstrahlen würden aus dem kühlen Nass schnell eine lauwarme Brühe machen und fördern die Keimbildung.
  • Ruhig und ungestört – welche Katze trinkt schon gerne, wenn sie sich gestresst fühlt?
  • Nicht neben dem Futter oder dem Katzenklo – es liegt in der Natur der Katze, nicht direkt an ihrem Futterplatz zu trinken. Mäuse werden schließlich auch eher in hohem Gras gefangen und nicht an einem Fluss. Warum Katzen nicht neben ihrem Klo trinken, muss ich glaube ich nicht näher erklären – oder?
  • Erhöhte Trinkposition – Ermögliche deiner Katze, aus einer erhöhten Position zu trinken, so dass sie ihren Kopf nach unten neigen muss. Das kommt wieder der Natur der Katze sehr nah: Im Freien trinken sie aus Flüssen oder Pfützen, auch hier müssen sie häufig diese Position einnehmen.
  • Lieblingsplatz – Stell Trinknäpfe an Stellen auf, die deine Katze gerne nutzt! Ein Trinknapf auf der viel genutzten Fensterbank zum Beispiel wird garantiert öfter genutzt als einer in der Zimmerecke.

2. Irritierende Gerüche Vermeiden

Die Nase eines Stubentigers ist etwa 3mal besser als die des Menschen. Dieser Hochleistungsriechkolben ist leider oft ein Hinderungsgrund, wenn es ums Trinken geht.

Leitungswasser ist oft gechlort. Wir nehmen das kaum wahr, aber Katzen stört der leichte Chlorgeruch ungemein. Das kann dann schon dazu führen, dass deine Katze das Trinken verweigert.

Deshalb solltest du Leitungswasser etwa 2 Stunden stehen lassen, bevor du es deiner Katze gibst. So verflüchtigt sich der Chlorgeruch in die Luft. Benutze dazu eine offene Teekanne aus Keramik oder Glas oder ein ähnliches Gefäß.

Das Gefäß darf aber nicht aus Plastik sein, denn auch Plastik gibt Gerüche an das Wasser ab. Sogar das können Katzen riechen und rümpfen dann die Nase statt zu trinken.

Auch bei der Wahl des Trinknapfes solltest du Plastik und Gummi (Anti-Rutsch-Ringe) vermeiden.

Bei der Reinigung der Trinknäpfe musst du auf Spülmittel oder Spülmaschine verzichten. Der Geruch der Spülmittelreste ist äußerst unbeliebt bei Samtpfoten. Eine Reinigung mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher und einem sauberen Schwamm reicht vollkommen aus.

3. Hygiene

Tausche die Trinknäpfe mindestens einmal am Tag aus und reinige die Benutzten mit heißem Wasser und einem sauberen Schwamm – wie bereits erwähnt ohne Spülmittel.

Solltest du die Näpfe doch einmal in die Spülmaschine geben, musst du sie danach ordentlich unter fließendem Wasser von Spülmittelresten befreien.

4. Trinknapf richtig befüllen

Wenn du einen Wassernapf füllst (aus der in Tipp 2 empfohlenen Teekanne), dann achte darauf, dass deine Katze das mitbekommt.

Der Anblick des aus der Kanne in den Napf fließenden Wassers weckt einen Urinstinkt bei Katzen: Sie lieben fließendes Wasser!

Mach den Napf bis knapp unter den Rand voll. So stößt deine Katze beim Trinken nicht mit Ihren Schnurrbarthaaren an die Ränder – das mögen Fellnasen nämlich gar nicht!

Katzen haben übrigens auch Probleme damit, die Füllhöhe des Wassernapfs richtig einzuschätzen. Wenn sie trinken wollen und dabei mehrmals mit der Nase ins Wasser tunken, sind sie oft genervt und lassen das Trinken dann doch sein.

Hier hilft ein Blatt Petersilie oder ein Halm Katzengras im Wassernapf. So kann deine Mieze besser erkennen, wo die Wasseroberfläche ist.

5. Nutze einen Katzenbrunnen

Lucky Kitty Katzenbrunnen Test

Animiert Katzen zum Trinken – Katzenbrunnen von Lucky Kitty

Auch hier wird die Vorliebe für fließendes Wasser genutzt.

Die Begründung für diese Vorliebe ist logisch: Ein Überlebensinstinkt, den Katzen von ihren Vorfahren, den afrikanischen Falbkatzen, geerbt haben.

Dieser Instinkt sagt Katzen:

„Stehendes Wasser könnte alt und verunreinigt sein, fließendes Wasser ist immer frisch und gesund!“

Auch in freier Wildbahn trinken Katzen deshalb lieber aus einem Bach als aus einer Pfütze.

Ein sehr sinnvolles Produkt ist deswegen ein elektrischer Katzenbrunnen: Dabei handelt es sich um einen länglichen, abgeschrägten Wassernapf mit einer eingebauten Pumpe, die das Wasser aus dem oberen Teil heraussprudeln lässt.

Das Wasser fließt dann den schrägen, leicht welligen Mittelteil herunter und sammelt sich im unteren Teil, wo es kurz steht und dann wieder von der Pumpe angesaugt wird.

So ein Katzentrinkbrunnen  bietet deiner Katze also ständig fließendes und somit attraktives Wasser an – perfekt, wenn du sie zum Trinken anregen willst.

Der Brunnen sollte nicht aus Plastik sein. Zum einen gibt dieses Material Gerüche an das Wasser ab, zum anderen begünstigt die raue Oberfläche die Bildung von Keimen. Optimal ist ein Katzentrinkbrunnen aus Keramik mit glatter Oberfläche.

Achte auch darauf, dass die Pumpe möglichst leise und stromsparend ist und so deinen Stubentiger nicht irritiert oder gar verängstigt.

Mein Kauftipp ist der Lucky Kitty Katzenbrunnen, den ich demnächst hier im Blog noch genauer vorstellen und besprechen werde.

Nachtrag: Hier findest jetzt den Lucky Kitty Keramik Katzenbrunnen Test

6. Verschiedene Trinkgefäße anbieten

Die Wahl des richtigen Trinkgefäßes kann sehr entscheidend sein, jede Katze hat hier andere Vorlieben.

Versuche also verschiedene Gefäße und Formen:

  • Flach oder hoch
  • Eng oder weit
  • Unterschiedliche Materialien: Glas, Keramik, Metall – aber kein Plastik!

Viele Miezen ziehen auch Gießkannen, Blumenuntersetzer (ohne Blume drauf, Achtung wegen evtl. Dünger!), Vasen oder andere Gefäße einem „langweiligen“ Katzentrinknapf vor.

Biete deinem Haustier also eine breite Palette an unterschiedlichen Trinkgefäßen an.

7. Katzenfutter mit Wasser verdünnen

Das du deiner Katze ausschließlich Nassfutter und kein Trockenfutter geben kannst, hat meine Rechnung am Anfang des Artikels hoffentlich klargemacht.

Der Anteil an Restfeuchte ist einfach viel höher. Davon kannst du dich selbst überzeugen: Die Restfeuchte ist bei Katzenfutter immer auf der Packung unter „Analytische Bestandteile“ angegeben.

Um die Wasserzufuhr durch das Katzenfutter noch zu steigern, kannst du 2-3 Esslöffel Wasser unter das Nassfutter mischen. Viele Katzen lieben es sogar, wenn das Futter dadurch extra viel Soße bekommt!

So kannst du bei einer Katze, die nicht trinkt über die Nahrung ausreichend viel Flüssigkeit untermogeln.

Sollte deine Katze bisher nur Trockenfutter bekommen haben, musst du eine behutsame Umstellung durchführen:

Mische zu Anfang nur ganz wenig Nassfutter unter das gewohnte Trockenfutter. Nimmt deine Katze das an, kannst du die „Dosis“ erhöhen, bis irgendwann ausschließlich Nassfutter im Fressnapf ist.

Das kann sich über Wochen hinziehen, du brauchst also Geduld. Sollte deine Sampfote das Fressen während der Umstellung einmal komplett verweigern, musst du hart bleiben. Biete ihr den Napf möglichst häufig an, also lieber viele kleine als wenige große Portionen.

Alte und Übergewichtige Katzen sollten allerdings nicht zu lange in den Hungerstreik geschickt werden: Hier droht ein Leberversagen, wenn sie länger als 24 Stunden keine Nahrung zu sich nimmt!

8. Katzen lieben Eis!

Nicht nur wir Menschen stehen drauf – auch Katzen schlecken gerne mal ein Eis. Natürlich sind bei Fellnasen Schoko-, Vanille- oder Erdbeereis nicht geeignet…

Gib einfach mal einen schön großen Eiswürfel in einen leeren Trinknapf, deine Katze wird es lieben ihn abzulecken. Und bei dem Lecken nimmt sie natürlich auch ein wenig Wasser zu sich.

Besonders im Sommer ist ein Eiswürfel eine beliebte Abkühlung bei Stubentigern!

9. Das Wasser aromatisieren

Jetzt kommt ein sehr effektiver Tipp, mit dem man wohl jede Katze zum Trinken anregen kann:

Besonders trinkfaule Miezen kann man mit einem „Katzen-Cocktail“ erfolgreich zum Trinken animieren! Ein wenig Geschmack im Wasser hat schon so manchen Trinkverweigerer umgestimmt.

Koch dazu einfach ein Stück Fleisch in Wasser aus oder bereite eine Hühnerbrühe aus Karkassen.
Wichtig ist es, dass diese Fleischbrühe ungewürzt und ohne Salz zubereitet wird!

Die Brühe kannst du dann in abgekühltem Zustand und stark verdünnt deine Katze zum Trinken servieren. Garniert mit einem Katzengrashalm ist das der perfekte Katzendrink.

Übrigens eignen sich auch Thunfischsaft oder Fischsud (ebenfalls ungewürzt und nicht gesalzen) zum aromatisieren des Trinkwassers.

Zur einfachen Dosierung – und damit du nicht jeden Tag Brühe kochen musst – kannst du die Fleischbrühe auch als Eiswürfel einfrieren.

10. Fell anfeuchten

Durch das Putzen ihres Fells verliert eine Katze Speichel, also Flüssigkeit.

Gerade im Sommer kannst du das ein wenig ausgleichen, wenn du ihr mit nassen Händen über das Fell streichelst, so dass es leicht befeuchtet wird.

Denn bei Hitze lecken sich Katzen besonders häufig über das Fell um durch die Verdunstung des Speichels ihren Körper zu kühlen.
Mit angefeuchtetem Fell wird sich deine Katze seltener putzen.

Und wenn sie es doch macht, nimmt sie durch das angefeuchtete Fell noch ein bisschen Flüssigkeit auf – wenn auch sehr wenig. Aber Kleinvieh macht auch Mist…

11. Achte auf die Vorlieben deiner Katze

Katze Trinkverhalten analysieren

Wenn deine Katze wenig trinkt, analysiere ihr Trinkverhalten: Schlabbert sie zum Beispiel gerne aus dem Wasserhahn, dann fördere das!

Sehr effektiv ist es das Trinkverhalten seiner Katze zu analysieren und daraus dann die richtigen Schlüsse zu ziehen:

  • Aus welchen Trinknäpfen oder sonstigen Gefäßen trinkt deine Katze gerne?
  • Probiere viele verschiedene Standorte für die Wassernäpfe aus. An welchen Stellen trinkt sie besonders gerne?
  • Trinkt sie lieber ganz frisches Wasser oder nimmt sie es erst, wenn es schon ein paar Stunden im Napf ist?
  • Probiere alle vorigen Tipps auf dieser Liste aus – wenn etwas gut klappt, dann behalte es bei.

Du kannst also viel experimentieren. Beobachte das Trinkverhalten deiner Katze genau – Wenn etwas gut funktioniert, dann versuche es beizubehalten.

Manche Katzen es auch, direkt aus dem Wasserhahn, aus dem Waschbecken oder der Badewanne zu trinken. So manche Katze schleckt auch die Wassertropfen aus der gerade benutzten Dusche…

Wenn du solche Vorlieben bemerkst, dann unterstütze deine Katze dabei!

12 Wenn gar nichts hilft

Wenn alle anderen Tipps und Tricks bei deiner Katze versagen, dann musst du zu härteren Mitteln greifen – allerdings nur, wenn dein Tierarzt dir mitteilt, dass es akut ist und deine Katze dringend mehr trinken muss:

Besorge dir eine Spritze aus der Apotheke und fülle sie mit Wasser. Halte deine Katze fest, am besten zwischen den Beinen, und drück ihr mit zwei Fingern seitlich das Maul auf.

Lass ihr das Wasser aus der Spritze (natürlich ohne Nadel!) ins Maul tropfen, geh dabei aber vorsichtig vor. Achte darauf, dass die Schnauze nach oben zeigt, dann schluckt deine Katze automatisch.

Am besten, du führst dieses Manöver zusammen mit einem Helfer aus: Einer hält fest und verabreicht das Wasser, der andere beruhigt und streichelt. Trotzdem wird deine Katze es nicht lustig finden und sich wahrscheinlich danach erst einmal verstecken.

Wie gesagt sollte die Methode mit der Spritze nur in akuten Notfällen und in Absprache mit dem Tierarzt angewendet werden. Vorher solltest du alle anderen hier aufgeführten Tipps ausprobieren!

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Über den Autoren

30 Kommentare

  1. Acissej 9. April 2013 Antworten
    • Dominik Hollenbach 13. April 2013 Antworten
    • Katzenliese 23. Februar 2015 Antworten
  2. Katja Rosenkranz 6. Februar 2014 Antworten
    • Dominik Hollenbach 11. Februar 2014 Antworten
  3. Margit 2. April 2014 Antworten
  4. Anja 25. April 2014 Antworten
  5. nancy 10. Juni 2014 Antworten
    • Regina 19. Januar 2016 Antworten
  6. Veronika 21. Juli 2014 Antworten
  7. Michelle 16. August 2014 Antworten
  8. Nina 20. Oktober 2014 Antworten
  9. Evimi 3. Februar 2015 Antworten
  10. Petra Fischer 12. Februar 2015 Antworten
  11. jane 16. Februar 2015 Antworten
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  12. Erik 26. Februar 2015 Antworten
    • Katzenmama 16. September 2016 Antworten
  13. Paule 19. April 2015 Antworten
  14. Keks 3. Juli 2015 Antworten
  15. Patrick 15. August 2015 Antworten
  16. Mandy Louhichi 20. März 2016 Antworten
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  17. Nise 27. Juni 2016 Antworten
    • Dominik Hollenbach 27. Juni 2016 Antworten
  18. Petra 24. Juli 2016 Antworten
  19. Celine 17. August 2016 Antworten
  20. Elena 18. August 2016 Antworten
  21. Gaby 4. Januar 2017 Antworten

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