Meine Katze frisst nicht mehr – Ursachen und Tipps

Deine Katze will nicht fressen? Das Wichtigste in aller Kürze

Katzen Milch

Deine Katze frisst nicht mehr? Plötzliche Appetitlosigkeit bei Katzen kann von Zeit zu Zeit auftreten, wobei die möglichen Ursachen vielfältig sind. So können sensible Katze zum Beispiel stressbedingt das Fressen verweigern. Oder Miez ist mit der Auswahl des Futters nicht zufrieden.

Treten neben der sogenannten Inappetenz weitere typische Krankheitssymptome wie Fieber oder Abgeschlagenheit auf, sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Inhalt

Die Katze frisst nicht mehr – mögliche Ursachen im Überblick

Wenn deine Katze plötzlich nicht mehr fressen möchte, solltest du sie gut beobachten, um den Grund dafür herauszufinden. Es kommen viele verschiedene potenzielle Ursachen für die Appetitlosigkeit bei Katzen in Frage:

Medizinisch spricht man von Inappetenz oder Anorexie, wenn eine Katze nicht frisst.

Von Natur aus nehmen Katzen viele kleine Mahlzeiten pro Tag zu sich. Das Problem: Wenn die kleinen Raubtiere nicht fressen, verlieren sie immer mehr ihr Hungergefühl. Es gilt also, möglichst bald den Auslöser für die Futterverweigerung herauszufinden und diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Was sind mögliche Gründe, warum meine Katze nicht mehr frisst?

Katze verweigert das Fressen
Die Katze frisst nicht? Oft sind die Gründe dafür harmlos

Wenn deine Katze weniger oder gar nicht mehr frisst, ist sie womöglich schon satt. Katzen mit Freigang lassen sich zum Beispiel gerne mal vom Nachbarn füttern. Vielleicht schmeckt das Futter, das sie dort bekommt, auch einfach besser als das Fresschen daheim? Du solltest deine Nachbarn ansprechen und sie bitten, das Füttern deiner Katze zu unterlassen.

Möglicherweise war auch die Jagd erfolgreich und deine Katze hat schon genüsslich eine Maus verspeist? Dann ist wohl kein Platz mehr für’s Fresschen!

Es soll ja auch Katzen geben, die Essensreste räubern oder den Biomüll plündern… Wenn deine Katze einfach schon satt ist, hat sich das mit der Appetitlosigkeit schnell von selbst erledigt. Solange keine weiteren Krankheitssymptome auftreten, musst du dir also keine Sorgen machen.

Katzen sind sehr wählerisch beim Futter

Wenn es um ihr Katzenfutter geht, sind die meisten Stubentiger echte Gewohnheitstiere! Ein Futterwechsel führt somit häufig dazu, dass die Katze kaum oder gar nicht fressen will.

Katzen können sogar derart empfindlich sein, dass sie merken, wenn der Hersteller eine Änderung an der Rezeptur des Futters vorgenommen hat. Gerade billiges Katzenfutter enthält Tierische Nebenerzeugnisse in stetig wechselnder Zusammensetzung – Hier wird verarbeitet, was gerade günstig zu bekommen ist. Da kann es schon einmal vorkommen, dass es der Katze plötzlich nicht mehr schmeckt.

Das Verweigern von Futter kann aber auch ein Schutzreflex der Katze sein: Angebrochenes Nassfutter ist schon nach 2-3 Tagen nicht mehr genießbar. Wenn es nicht luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt wird, ist es sogar noch früher verdorben.

Trockenfutter ist dank reichlich Konservierungsstoffen länger haltbar, kann bei falscher Lagerung trotzdem einen ranzigen Geschmack bekommen, den Katzen meiden. Trockenfutter sollte in der Originalverpackung gelagert werden, luftdicht verschlossen und vor Licht und Wärme geschützt.

Aber nicht nur das falsche oder verdorbenes Katzenfutter sorgt dafür, dass Katzen nicht mehr fressen. Auch mangelnde Hygiene kann der Grund sein! Der Fressnapf muss mindestens täglich gewechselt werden. Auch die Napfunterlage muss sauber gehalten werden. Und eigentlich logisch: Katzen fressen nicht gerne in der Nähe ihres Katzenklos

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Stress kann Katzen auf den Magen schlagen

Stress sieht man Katzen nicht immer an, ist aber trotzdem häufig der Grund, wenn Katzen plötzlich nicht mehr fressen wollen

Katzen sind sehr sensible Tiere und lassen sich durch Veränderungen in ihrem Umfeld schnell aus der Bahn werfen. Stressauslöser können zum Beispiel ein Umzug, die Geburt eines Babys, ein neues Haustier oder auch nur ein neues Möbelstück sein.

Empfindliche Katzen fressen auch dann nicht, wenn rund um ihren Fressplatz zu viel Trubel ist. Das können laute Geräusche oder zu viel Publikumsverkehr sein. Außerdem stresst es Katzen, wenn ihre Futterplätze zu nahe beieinander liegen.

Stress führt dazu, dass eine Katze weniger oder gar nichts mehr frisst. Nicht jeder Stress kann vermieden werden, du solltest aber so gut es geht Rücksicht nehmen.

Das hilft bei Katzen gegen Stress

  1. Deine Katze braucht immer einen Rückzugsort, an dem sie ihre Ruhe hat.
  2. Futterplätze müssen weit genug auseinander sein, um Futterneid (und somit Stress) zu unterbinden.
  3. Katzenpheromone wirken beruhigend auf Katzen, helfen besonders bei einem Umzug, bei Katzenzusammenführungen oder sonstigen Veränderungen im Leben der Katze-

Verschluckte Fremdkörper oder Haarballen

Die von Katzen am häufigsten verschluckten Gegenstände sind unter anderem Fäden, Füllmaterial von Katzenspielzeug, Haargummis oder sonstige Kleinteile, wie die Tierschutzorganisation International Cat Care in Zusammenarbeit mit amerikanischen Tierärzten herausgefunden hat.

Verschluckte Gegenstände können den gesamten Verdauungstrakt einer Katze blockieren und somit sogar potenziell lebensgefährlich sein.

Neben Appetitlosigkeit zeigen Katzen weitere Symptome, wenn sie einen Fremdkörper verschluckt haben:

Du glaubst, dass deine Katze etwas verschluckt hat? Das ist zu machen:

Wenn du beobachtet hast, dass deine Katze einen Fremdkörper verschluckt hat, wende dich sofort an deinen Tierarzt. Wenn du lediglich den Verdacht hast, dann versuch deiner Katze ins Maul zu schauen. Wenn du nichts erkennen kannst, deine Katze aber einige der oben genannten Symptome aufweist, solltest du ebenfalls den Tierarzt aufsuchen. Außerdem solltest du deiner Katze auf keinen Fall Futter anbieten, bis die Angelegenheit geklärt ist, da es sonst zu weiteren Komplikationen kommen kann.
katze kein Appetit wegen Haarballen
Regelmäßiges Kämmen entfernt lose Haare und verhindert so die Bildung von Haarballen

Ähnlich wie bei verschluckten Fremdkörpern können auch Haarballen dazu führen, dass eine Katze nicht fressen mag. Beim bei der Fellpflege nehmen Katzen durch ihre raue Zunge Haare auf und verschlucken sie. Von Zeit zu Zeit würgen Katzen diese Haarballen hoch und erbrechen sie.

Befinden sich Haarballen im Magen deiner Katze, kann dies das Fressverhalten verändern. Deshalb kann Appetitlosigkeit verstärkt während des Fellwechsels der Katze im Frühling und Herbst auftreten.

Haarballen können richtig gefährlich werden:

In seltenen Fällen können festsitzende Haarballen nämlich sogar einen Darmverschluss verursachen. Dabei handelt es sich um einen lebensgefährlichen medizinischen Notfall, bei welchem Tierärzte schnell handeln müssen.

Woran erkennt man einen Darmverschluss bei der Katze? Sie wird sich erbrechen, das Erbrochene riecht dabei nach Kot.

Tipps gegen Haarballenbildung bei Katzen

  1. Malzpaste hilft bei der Verdauung von Haaren und wirkt so der Bildungvon Haarballen vor.
  2. Katzengras ermöglicht es Katzen, verschluckte Haare regelmäßig zu erbrechen.
  3. Mit vermehrtem Bürsten und Kämmen kannst du deiner Katze gerade zur Zeit des Fellwechsels helfen, dass sich weniger störende Haarballen bilden. Es ist die beste Methode, die losen Haare mit dem Furminator zu entfernen und so der Bildung von Haarballen vorzubeugen.

Zahnprobleme sind schmerzhaft beim Fressen

Zahnstein führt schnell zu Zahnfleischentzündungen.

Bei schmerzhaften Zahnproblemen ist es verständlich, wenn eine Katze gar nicht oder nur wenig frisst. Dabei kann es sich um defekte Zähne handeln, aber auch um eine Verletzung im Mundraum oder entzündetes Zahnfleisch durch Zahnstein.

Ein Blick in den Mund kann oftmals helfen, das Problem zu erkennen.

Liegt beispielsweise Zahnstein vor, ist ein Zahn locker, siehst du eine Verletzung oder Blut? Dann lass deine Katze von einem Tierarzt untersuchen. Auch Speicheln, Schmatzen und ein veränderter, starker Mundgeruch kann ein Hinweis auf eine Entzündung oder eine Erkrankung sein.

Insbesondere bei älteren Katzen können gehäuft Zahn- und Zahnfleischprobleme die Ursache für eine Futterverweigerung sein.

Erkrankungen, bei denen deine Katze wenig oder gar nicht frisst

Futterverweigerung ist häufig Begleiterscheinung einer Krankheit. Das geht uns Menschen genauso: Wenn wir mal richtig krank sind, haben wir auch oft keinen Appetit. Einige der häufigsten Erkrankungen bei Katzen, bei denen Appetitlosigkeit auftreten kann, sind:

Ein Magen-Darm-Infekt oder eine Magenverstimmung durch für Katzen nicht bekömmliche Lebensmittel ist meist die Ursache für eine krankheitsbedingte Appetitlosigkeit bei Katzen. Das Tier frisst hier instinktiv eine Zeit lang nichts, um den Verdauungstrakt zu entlasten.

Auch Katzen können sich in der kalten und nassen Jahreszeit schnell eine Erkältung einfangen. Eine verstopfte Nase und der geschwächte Riech- und Geschmackssinn mindern dann den Appetit.

Neben den genannten Erkrankungen können auch bestimmte Medikamente und Impfungen auf den Magen der Katze schlagen. Auch nach einer Operation mit Narkose werden die meisten Katzen das Futter verweigern oder nur wenig fressen.

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Katze nicht frisst, weil sie krank ist, achte auf begleitende Krankheitssymptome:

Ist meine Katze krank? Mögliche begleitende Symptome der Futterverweigerung

Wenn wirklich eine Erkrankung hinter der Appetitlosigkeit deiner Katze steckt, werden weitere Krankheitssymptome auftreten. Typisch sind:

Meine Katze frisst nicht - ab wann sollte ich zum Tierarzt?

Wenn deine Katze plötzlich nicht mehr fressen mag, solltest du sie zunächst gut beobachten. Wirkt sie ansonsten munter?

Treffen eines oder mehrere der oben genannten Symptome auf deine Katze zu, solltest du schnellstens einen Tierarzt aufsuchen. Mit einer Untersuchung kann eine ernsthafte Organerkrankung oder Virusinfektion ausschließen bzw. eine frühzeitige Behandlung ermöglichen. Eine Blutprobe sowie eine Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung kann bei unklaren Symptomen nötig sein.

Auch von Erkältung oder einem Magen-Darm-Infekt kann sich deine Katze mit der richtigen Medikation schneller wieder erholen.

Auch, wenn deine Katze länger als 24 Stunden nichts fressen will, musst du mit ihr zum Tierarzt. Der Körper der Katze ist nämlich, anders als bei Hunden, nicht dafür ausgelegt, längere Zeit ohne Nahrung auszukommen.

Der Versuch die Fettreserven in Energie umzuwandeln überlastet schnell die Leber. Die Leber verfettet dann, man spricht von der Hepatischen Lipidose. Im schlimmsten Fall droht ein potenziell tödliches Leberversagen. Besonders gefährdet sind übergewichtige Katzen, aber auch Kitten und alte Tiere.

Falls du dir unsicher bist, ob du mit deiner Katze zum Tierarzt solltest oder wie lange du abwarten kannst: Generell solltest du auf dein Bauchgefühl hören und lieber etwas zu vorsichtig sein als zu wenig.

So kannst du deine Katze zum Fressen animieren

Wenn du Stress als Auslöser für die Appetitlosigkeit deiner Katze ausgemacht hast, müssen wenn möglich die Stressauslöser beseitigt werden. Das ist natürlich nicht immer möglich, ein Umzug lässt sich zum Beispiel schlecht rückgängig machen.

Gestressten Katzen hilft immer viel Zuwendung durch ihre Bezugsperson. Dabei sollte sie aber auch nicht bedrängt werden.

Achte darauf, dass das Katzenfutter immer schön frisch und der Futterplatz sauber ist. Nassfutter solltest du immer mit Zimmertemperatur servieren, dann ist es bekömmlich. Du kannst es auch ganz leicht erwärmen, damit es noch verlockender für deine Samtpfote duftet.

Ist eine Erkrankung die Ursache, musst du zunächst den Angaben deines Tierarztes Folge leisten. Verabreiche die verschriebenen Medikamente und eventuell empfohlenes Spezialfutter wie besprochen. Es ist wichtig, keine Medikamentengabe bei deiner Katze zu vergessen und sich an die Zeiten dafür zu halten.

Kontinuität gibt deiner Katze Sicherheit

Wie bereits erwähnt lieben Katzen feste Abläufe und haben allerlei Gewohnheiten, auf die sie nicht verzichten mögen.

Hier gilt es, so weit wie möglich Rücksicht auf deine Katze zu nehmen, gerade wenn es um ihr Futter geht. Füttere sie zu festen Zeiten und immer an ihrem festen Fressplatz.

Futterwechsel bei Katzen sollten nur aus triftgien Gründen vorgenommen werden. Also zum Beispiel wenn der Tierarzt für deine Katze aus Krankheitsgründen ein Spezialfutter empfiehlt.

Oder wenn du deine Katze an ein hochwertigeres Katzenfutter gewöhnen möchtest. Denn ein gesundes Nassfutter beugt vielen Erkrankungen vor und ist jedem Trockenfutter vorzuziehen!

Tipp: Das beste Katzenfutter findest du in unserem Katzenfutter Test.

Meine alte Katze frisst nicht mehr - was kann ich machen?

Eine Alte Katze frisst nicht mehr und zieht sich zurück
Es ist normal, wenn Katzen im Alter weniger fressen. Aber auch Krankheiten treten gehäuft auf.

Es ist typisch, dass Katzen im Alter immer weniger Appetit haben und somit auch weniger fressen.

Schließlich werden ältere Tiere mit der Zeit träger und bewegen sich weniger. Anders sieht es aus, wenn deine alte Katze nicht frisst und sich zurückzieht. Oder wenn weitere Krankheitsanzeichen wie Fieber und Apathie hinzu kommen:

Denn auch Krankheiten wie Niereninsuffizienz, Erkrankungen der Leber oder der Schilddrüse treten im Alter häufiger auf. Für all diese Erkrankungen wäre Appetitlosigkeit ein Anzeichen. Außerdem haben alte Katzen auch viel häufiger Probleme mit den Zähnen, was ebenso zu Futterverweigerung führen kann.

Bei alten Katzen sind deshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt Pflicht. In Absprache mit dem Tierarzt kann auch ein Spezialfutter zur Vorbeugung typischer Alterskrankheiten bei Katzen sinnvoll sein.

Häufige Fragen (FAQ)

Wenn deine Katze ansonsten fit wirkt, kannst du ruhig eine Mahlzeit, also 4-6 Stunden abwarten. Wahrscheinlich ist sie einfach nur satt, weil sie wondanders etwas gefressen hat. Oder sie hat eine kleine Magenverstimmung, weil sie zum Beispiel die falsche Pflanze angeknabbert hat.

Wenn deine Katze dir aber krank vorkommt, dann warte nicht länger und bring sie zum Tierarzt. Fieber, Teilnahmslosigkeit, Erbrechen, Durchfall oder ein verändertes Verhalten deuten bei Katzen auf eine Erkrankung hin.

Katzen sind von Natur aus nicht dafür ausgelegt, länger ohne Nahrung auszukommen. Sie fangen in freier Wildbahn 6-12 Mäuse am Tag und verspeisen somit viele kleine Mahlzeiten.

Gefährlich wird es, wenn eine Katze länger als 24 Stunden nichts frisst. Dann versucht der Körper, Fettreserven zu verbrennen, was die Leber vor allem bei alten Katzen und bei Tieren mit Übergewicht schnell überlasten kann.

Vermeide Stress für deine Katze. Sorg dafür, dass sie immer eine ruhiges Plätzchen hat, wo sie sich ungestört zurückziehen kann. Auch Freigang ist gut für den Seelenfrieden deiner Mieze.

Wenn möglich, wechsle nicht ihr gewohntes Futter. Servier es ihr mindestens drei mal am Tag zu ungefähr den gleichen Zeiten. Wichtig auch: Fütter deine Katze immer am selben Platz und achte auf Sauberkeit.

Außerdem solltest du regelmäßig bei deiner Katze Vorsorgeuntersuchungen vom Tierarzt vornehmen lassen!

Appetitlosigkeit in Kombination mit Erbrechen deutet bei Katzen auf einen Magen-Darm-Infekt hin. Es können aber auch Würmer (schaumiges Erbrochenes, womöglich mit Wurmteilen), ein verschluckter Fremdkörper, Haarballenbildung oder eine Vergiftung vorliegen.

In allen Fällen treten unterschiedliche Begleiterscheinungen auf. Bei Fieber, Durchfall, Apathie, aggressivem Verhalten, Schlappheit oder starkem Speicheln solltest du unverzüglich zum Tierarzt!

Viele Krankheiten können bei Katzen Inappetenz auslösen. Häufig handelt es sich um eine Magen-Darm-Erkrankung oder eine Erkältung, die Katzen den Appetit verderben.

Aber auch Organe wie Leber, Nieren, Schilddrüse oder der Bauchspeicheldrüse können krankheitsbedingt geschädigt sein.

Auch durch Viren ausgelöste Katzenkrankheiten wie FIP oder Katzenschnupfen haben Futterverweigerung als Symptom.

Achte bei deiner Katze auf weitere Krankheitssymptome und konsoltiere möglichst früh einen Tierarzt.

Wenn eine Futterumstellung ei deiner Katze nötig ist, sollte sie behutsam durchgeführt werden.

Damit sie das neue Futter akzeptiert, sollte erst einmal nur eine kleine Menge davon unter das gewohnte Futter gemischt werden.

Frisst die Katze diese Futtermischung, kann nach und nach der Anteil des neuen Futters erhöht und der des alten Futters verringert werden.

Futterumstellungen sind nur dann sinnvoll, wenn ein besseres Katzenfutter oder krankheitsbedingt ein Spezialfutter gefüttert werden soll.

Wenn deine Katze keine Lust zu fressen hat, kannst du ihr Nassfuter dadurch schmackhaft machen, dass du es leicht erwärmst. Es riecht dann besonders intensiv. Auch ein paar Spritzer Lachsöl über das Futter wecken bei deiner Katze den Appetit.

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Wer schreibt hier und warum?

Futterexperte für Katzen Dominik HollenbachHallo! Mein Name ist Dominik Hollenbach, ich bin der Gründer von Katzenkram.

Seit meiner Kindheit lebe ich mit Katzen zusammen, beschäftige mich seit jeher intensiv mit diesen faszinierenden Lebewesen. Aktuell teile ich mein Heim mit Kater PonPon, den älteren Schwestern Tequila und Lori sowie der noch sehr jungen Bella.

Mit meinen Artikeln bei Katzenkram möchte ich Katzenhaltern dabei helfen, gut mit ihren Fellnasen auszukommen.

Besonders am Herzen liegen mir dabei eine artgerechte Haltung sowie eine gesunde Ernährung. Das Herzstück von Katzenkram.net ist deshalb unser Katzenfutter Test. Wenn du also auf der Suche nach gutem Katzenfutter bist und nicht so recht weißt, auf was du achten musst, dann wird dir hier geholfen!

2 Antworten

  1. Hallo Dominik,
    ich finde deinen Blog super und habe hier auch schon viel gelesen.
    Bei „Besonderheiten bei Appetitlosigkeit älterer Katzen” ist mir etwas aufgefallen.
    „ … Außerdem solltest du das Futter deinem Vierbeiner gut zerkleinert in geringen Portionen zu verabreichen. Dadurch lässt sich die aufzunehmende Futtermenge begrenzen.”
    Hier könnte noch ergänzt werden, daß dafür aber mehr kleine Portionen am Tag gegeben werden sollten, um am Ende die volle Tagesmenge zu erreichen. Nicht, daß doch noch jemand denkt, er müßte die Futtermenge reduzieren.
    Meine Katze hatte Diabetes und CNI, so daß ich mich sehr viel damit, mit Appetitlosigkeit und gutem Futter beschäftigt habe. Nun barfe meine drei Katzen und errechne die Supplemente selbst. Dadurch habe ich gelernt, daß man durch den Anteil an tierischem Fett das Körpergewicht regulieren kann, z.B. mit Schweineschmalz von Laru, rein, ohne Zusätze, gibts im Kühlregal in den meisten Supermärkten. Eine Erhöhung des Fettanteils macht das Futter schmackhafter und bringt mehr Kalorien ins Futter. Sehr gut bei nierenkranken Katzen, die schlecht futtern und ungewollt abnehmen. Damit kriege ich auch meine schmale Mäkelkatze an den Napf, wenn es nicht ihre Lieblingssorte ist. Umgekehrt geht es natürlich auch, die Fettmenge zu reduzieren, um weniger Kalorien im Napf zu haben. Beim Barfen reguliert man das Körpergewicht nur über den Fettanteil, die Futtermenge bleibt gleich. Schade, daß ich das alles nicht früher wußte und meiner ersten Katze so minderwertiges Futter gegeben habe. Mach bitte weiter so, ich habe von dir schon einiges dazugelernt.
    Liebe Grüße von Conni.

  2. Hallo, unserer Katze wurde vor 4 Wochen 7 Zähne gezogen. Es ist alles wunderbar verheilt und sie ist munter wie immer. Sie ist frisst allerdings nur Trockenfutter. Jeder Versuch sie auf Nassfutter umzustellen, war erfolglos. Seit ihr die Zähne gezogen wurden, frisst sie ex wenig. An was kann das liegen? Die Wunden sind verheilt. LG Gaby

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