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Sibirische Katze: Naturfreund mit üppigem Fellkleid

Plüschig, verspielt, bewegungsfreudig: Die Sibirische Katze (russisch: „Sibirskaja koschka“) liebt Abenteuer im Freien und ist dafür bestens ausgestattet: Ihr beeindruckendes Fellkleid ist wetterfest. Trotz ihrer Naturverbundenheit kannst du die liebevolle Fellnase als Wohnungskatze halten. Was du dafür beachtest, verraten wir dir im Folgenden.

Sibirische Katze Rassen Beschreibung
Inhalt

Aussehen der Sibirischen Katze

Die mittelgroße bis große Sibirische Katze besitzt ein besonders prächtiges und robustes Fell, welches wetterfest ist. Im Winter hält es die naturverbundene Katze warm, während es im Sommer an Volumen verliert. Vor allem im Bereich des Halses ist es dicht, um den liebevollen Fellnasen Schutz bei eisigen Temperaturen wie in ihrer Heimat Russland bieten zu können.

Der Kopf der russischen Schönheit ist rund und geht zudem etwas in die Breite. Auf ihm befinden sich mittelgroße Ohren mit dezenter Neigung nach vorn und sanften, nicht ganz so markanten Spitzen. Ihr Schwanz wird als buschig beschrieben.

Übrigens: Damit die Sibirische Katze gut durch den Winter kommt, verfügt sie neben der robusten Halskrause aus dichtem Fell auch, ähnlich wie die Katzenrasse Norwegische Waldkatze, Knickerbocker an ihren hinteren Beinen.

Die sibirische Katze hat eine vorwiegend muskulöse Statur. Ihr Körper ist gestreckt und kräftig. Die Schulterhöhe dieser besonderen Fellnase erreicht bis zu 35 Zentimeter und die Länge wird mit bis zu 120 Zentimetern angegeben. Zwar gehört sie ebenfalls zu den Waldkatzenrassen wie die Maine Coon, ist im direkten Vergleich aber etwas kleiner als die amerikanische Samtpfote.

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Farbvarianten

Eine Sibirische Katze wirst du in verschiedenen Farben und auch mit unterschiedlichen Weißanteilen finden. Allerdings ist manche Fellfarbe bei dieser Katze nicht erlaubt. Zu den untersagten Farben gehören Chocolate, Cinnamon, Lilac und Fawn.

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Muster

Auch darf die Sibirische Katze diverse Fellmusterungen haben. Hier gibt es eine Ausnahme: Ihr Fell hat typischerweise keine Points. Es existiert jedoch eine besondere Variante der Sibirischen Schönheit mit eben dieser Fellzeichnung. Sie ist unter dem Namen Neva Masquarade bekannt.

Augenfarbe

Die großen Augen dieser Katzen sind oft von gelblicher bis grüner Farbe. Sie können auch in Gold leuchten, während Blau den Point-Katzen und damit der Neva Masquarada vorbehalten ist.

Steckbrief der Sibirischen Katze

Charakter der Sibirischen Waldkatze

Sibirische Katzen sind durchaus intelligent und zudem aufgeweckt und wissbegierig. Im Freien und in der Natur fühlen sich die Katzen deshalb besonders wohl. Dort kann die Rasse ihren natürlichen Instinkten nachkommen, zu denen typischerweise auch das Jagen gehört.

Katzenfreunde wissen deshalb, dass sie bei der Rückkehr ihrer recht verspielten sibirischen Samtpfote mit Beute rechnen müssen, welche die naturverbundene Katze gerne mal mitbringt.

Darüber hinaus gelten die Fellnasen als sozial, freundlich und umgänglich. Das schließ jedoch nicht aus, dass sie selbstbewusst einfordern, was sie brauchen. Wer eine Sibirische Katze kaufen will, sollte ihr deshalb viel Aufmerksamkeit und Zeit schenken.

Das familiäre Wesen der Katze zeigt sich in ihrem liebevollen, aufmerksamen Charakter. Dabei ist sie keinesfalls aufdringlich, sondern oft sogar eine zurückhaltende Katze, die manchmal gut auf Abstand gehen kann und selbstständig ist. Schmusen mag sie allerdings sehr gern, weshalb wiederkehrende Streicheleinheiten zu empfehlen sind.

Haltung und Pflege

Sibirische Hauskatze Verhalten und Haltung
Sibirische Katzen benötigen unbedingt Freigang, sie sind keine reinen Wohnungs- oder Hauskatzen

Deine Sibirische Katze ist von Natur aus auf Freigang angewiesen. Auch wenn sie sich gut als eine Haus- oder Wohnungskatze halten lässt, ist zumindest ein gesicherter Garten eine gute und wichtige Voraussetzung. So kann sie ihren Bewegungsdrang unkompliziert und geschützt ausleben. Andernfalls ist die Fellnase häufig frustriert, weil Langeweile aufkommt. Sorge unbedingt für Kratz- und Klettermöglichkeiten, wenn du dich für den sibirischen Mini-Tiger entscheidest.

Für Familien mit Kindern ist die freundliche Sibirische Waldkatze bestens geeignet. Auch anderen Tieren gegenüber zeigt sich diese Rasse sozial und gesellig, weshalb eine Vergesellschaftung ohne große Hürden stattfindet. Berücksichtige dennoch das Bedürfnis der Rasse, sich manchmal an ihren Ruheort zurückziehen zu müssen. Deshalb sollte sie auch hierfür ausreichend Platz in einer Wohnung haben.

Das prächtige Fellkleid der Katzenrasse pflegst du, indem es regelmäßig durchgebürstet wird. So kann einer möglichen Verfilzung vorgebeugt werden, die allerdings eher in seltenen Fällen vorkommt. Sobald es zum Fellwechsel kommt, wird die Katze stärker haaren. Das Fellkleid der Sibirischen Waldkatze zeichnet sich im Übrigen durch eine besonders voluminöse Unterwolle aus.

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Gesundheit

Weil es sich bei der Sibirischen Katze um eine Naturrasse handelt, ist sie grundsätzlich widerstandsfähig und gesund. Um die Gesundheit Katze gezielt zu schützen, ist es dennoch wichtig, spezielle Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ihr beispielsweise möglich machen, sich ausreichend zu bewegen. Andernfalls neigt die Katze manchmal zu Übergewicht.

Eine typische Krankheit der Rasse, die bei diesen Katzen vorkommen kann, ist die Verdickung des Herzmuskels (hypertrophe Kardiomyopathie). Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können helfen, Probleme zu erkennen.

Außerdem kann es in seltenen Fällen zu Nierenproblemen kommen. Zu den genetischen Erkrankungen etwa zählt die Polyzystische Nierenerkrankung (PKD).

Sibirische Katzen können bei guter Gesundheit bis zu 20 Jahre alt werden.

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Ernährung der Sibirischen Katze

Eine Sibirische Katze genießt Bewegung im Freien und tobt sich auch in den eigenen vier Wänden aus. Umso wichtiger ist es, ihren Energiebedarf mit hochwertigem Protein zu decken. Entscheide dich idealerweise für Nassfutter mit hohem Fleischanteil.

Beachte außerdem, dass minderwertiges Futter mit Zusätzen sich nachteilig auf die Gesundheit deines Tieres auswirkt. Grundsätzlich solltest du deiner Sibirischen Fellnase deshalb zum Beispiel kein Trockenfutter anbieten, da dieses eine zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme voraussetzt und es infolgedessen zu gesundheitlichen Problemen kommen kann.

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Geschichte der Katzenrasse

Es wird vorwiegend vermutet, dass es sich bei der Sibirischen Katze um eine natürliche Katzenrasse ohne ursprüngliche Züchtung handelt. Sie gehört also zu den Naturrassen.

Die Bezeichnung Sibirskaja koschka lässt bereits vermuten, dass die Katze ursprünglich aus Russland, aus den Weiten Sibiriens stammt.

Im Jahr 1871 wurde die Sibirische Katze zunächst auch in England bekannt. Mehr als 100 Jahre später erfolgte erstmals in der DDR die Anerkennung und Zucht der süßen Stubentiger. In Russland selbst soll die Rasse im Übrigen wesentlich länger und insgesamt etwa über 1000 Jahre bekannt sein.

Vor allem die Forschung rund um ihr Fell lässt Fragen offen: Auch wenn die Quellen nicht eindeutig zeigen, ob ein Langhaar-Gen Ergebnis einer Kreuzung oder Mutation ist, ist zumindest klar, dass die Fellausstattung der Katze für eisige Temperaturen gedacht ist, die typisch für russische Gebiete mit ihrem harten Klima sind.

Eigenschaften Sibirische Katze

Besonderheiten der Sibirischen Katze

Das Aussehen der Sibirischen Katzen ist nur einer ihrer besonderen Merkmale. Wir verraten, was die schöne Fellnase außerdem auszeichnet:

  1. Gut für Allergiker geeignet: Da die Produktion des Allergens Fel d 1 bei der Sibirischen Katze wenig ausgeprägt ist, genießt sie zu Recht den Ruf, eine der hypoallergensten Katzen überhaupt zu sein. Daher eignet sie sich vor allem für Menschen, die trotz ihrer Allergie nicht auf einen Fellfreund verzichten möchten.
  2. Besonderer Status: In Russland ist die Sibirische Katze nicht irgendeine Katze, denn sie wird dort als „Nationalkatze“ gefeiert.
  3. Ein echter Wasserfreund: Die Sibirische Katze ist keinesfalls wasserscheu. Ob Regen oder Planschbecken – die Fellnase zählt zu den Wasserfreunden unter den vielen Katzenrassen.
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Eine Sibirische Katze kaufen

Sibirische Katze kaufen
Für ein Sibirisches Kitten muss man recht tief in die Tasche greifen

Seriöse Züchter verkaufen dir eine Sibirische Katze für etwa 750 bis 1.600 Euro. Der genaue Preis kann innerhalb dieser Spanne, abhängig von individuellen Faktoren, variieren. Stelle sicher, dass du alle Eckdaten zur Gesundheit, Herkunft und Zucht der Katze kennst. Im Impfpass der Sibirischen Katze findest du unter anderem einige relevante Informationen zu den Grundimpfungen.

Tipp: Vor dem Kauf lohnt es sich abzuklären, ob eine Katzenadoption aus einem Tierschutzverein für dich infrage kommt. Über das Internet kannst du deutschlandweit nach Katzen bestimmter Rassen suchen, die noch ein Zuhause suchen!

Fazit

Die abenteuerfreudige Sibirische Katze ist ein liebenswürdiger „Wildfang“, der in der Natur überaus jagdlustig sein kann. Sie ist außerdem eine gesellige, selbstsichere und liebenswürdige Familienkatze. Katzenfreunde, die sich eine Sibirische Katze wünschen, sollten idealerweise eine große Wohnung oder ein Haus mit gesichertem Garten haben. Denn die Katze benötigt Freigang, um sich aktiv ausleben zu können, da sie sich als reine Wohnungskatze schnell langweilen kann.

FAQ – Häufige Fragen

Für etwa 750 bis 1.600 Euro ist es möglich, eine Sibirische Katze von einem seriösen Züchter zu erwerben. Die Preise variieren.

Die Sibirische Waldkatze ist eine äußerst kuschelbedürftige Fellnase. Deshalb nimmt sie Streicheleinheiten gerne wahr und gehört damit zu den eher verschmusten Katzenrassen.

Die Länge der Sibirischen Katze wird mit bis zu 120 Zentimetern angegeben. Ihre Schulterhöhe kann sich auf bis zu 35 Zentimetern belaufen. Mit etwa drei Jahren sind die wetterfesten Katzen übrigens ausgewachsen.

Vor allem während des Fellwechsels haart die Sibirische Waldkatzen vergleichsweise stark. Denn sie gehört zu den besonders üppig-pelzigen Katzen, die in den heißen Sommermonaten ihren warmen Winterfellmantel „ablegen“.

Wer sich für eine Sibirische Katze entscheidet, sollte sie idealerweise mit anderen Artgenossen halten. Sie ist sozial und aktiv, weshalb sie auf Gesellschaft angewiesen ist.

Bildquellen:

  • 1. vvvita / Shutterstock.com
  • 2. AnnaKan / Shutterstock.com
  • 3. Margit Kluthke / Shutterstock.com
  • 4. Nynke van Holten / Shutterstock.com

Welcher Futtertyp ist deine Katze?

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Dominik Hollenbach
Ich bin der Gründer von Katzenkram. Seit meiner Kindheit lebe ich mit Katzen zusammen, beschäftige mich seit jeher intensiv mit diesen faszinierenden Geschöpfen, teile aktuell mein Leben mit 5 von Ihnen. Mit meinen Artikeln bei Katzenkram möchte ich Katzenhaltern dabei helfen, gut mit ihren Fellnasen auszukommen. Besonders am Herzen liegen mir dabei eine artgerechte Haltung sowie eine gesunde Ernährung. Das Herzstück von Katzenkram.net ist deshalb unser Katzenfutter Test. Wenn du also auf der Suche nach gutem Katzenfutter bist und nicht so recht weißt, auf was du achten musst, dann wird dir hier geholfen!

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