Fremde Katze im Haus – Tipps gegen ungebetenen Besuch

Eine fremde Katze im Haus – das kann dir in einer Nachbarschaft mit vielen freilaufenden Katzen schnell passieren. Welche Gründe Katzen für einen solchen Besuch haben und was du dagegen machen kannst, erfährst du hier.

Warum manche Katzen gerne fremde Häuser erkunden

Katzen sind neugierige Tiere. Gerade Katzen mit Freigang lieben ihre Freiheit und machen was sie wollen. Da stellt eine Grundstücksgrenze oder ein Gartenzaun natürlich kein Hindernis dar.

Neben der reinen Entdeckungslust gibt es noch weitere Gründe für Streifzüge durch ein fremdes Revier:

  • Futter
  • Suche nach einem Sexualpartner
  • Suche nach Streit mit einem Artgenossen
  • Bedürfnis nach Aufmerksamkeit durch einen Menschen
  • Schutz vor Regen oder Kälte

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Fremde Katze im Haus: Das kannst du dagegen machen

Wenn deine Katze öfters mal Katzenfutter im Napf lässt, solltest du es abdecken und von geöffneten Fenstern fernhalten.

Wenn deine oder die fremde Katze nicht kastriert ist, kann das zu Katzenbesuchen führen. Sind beides Kater, ist der Eindringling meist auf Streit aus. Bei Männchen und Weibchen ist es sexuelles Interesse, dass für den Besuch der fremden Katze im Haus sorgt. Unkastrierte Kater legen mehrere Kilometer auf der Suche nach Sexualpartnern zurück. Bei einer rolligen Katze musst du dich also über fremde Katzen im Haus nicht wundern! Du solltest deine Katze kastrieren lassen – dafür gibt es gleich mehrere gute Gründe, nicht nur dass du dann weniger Besuch von Nachbarskatzen bekommst.

Versuch auf jeden Fall, den Halter der fremden Katze zu ermitteln. Du solltest ihn informieren, wenn seine Katze viel Zeit bei dir verbringen will. Vielleicht macht er sich auch Sorgen, wenn seine Samtpfote länger als sonst von Zuhause weg bleibt? Bei ungewünschten Besuchen kannst du ihn auch bitten, Maßnahmen wie eine Kastration oder weniger Ausgang zu ergreifen.

Wenn du vermutest, dass die Katze kein Zuhause hat oder dir zugelaufen ist, wende dich an einen Tierarzt oder ein Tierheim, sie können schauen, ob die Katze gechippt oder tätowiert ist. Über Tasso kannst du schauen, ob eine Katze in deiner Nähe vermisst wird.

Wenn die fremde Katze nur deine Nähe und Aufmerksamkeit will, kannst du sie natürlich einfach ignorieren, wenn du sie nicht im Haus haben willst. Aber das wird echt schwer – wer kann schon einer Katze widerstehen?

Als Katzenliebhaber solltest du darüber nachdenken, eine isolierte Schutzhütte für Katzen aufzustellen. Nachbarskatzen und Streunerkatzen können hier vorübergehend Schutz vor Witterung und Kälte finden. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass die fremde Katze bei schlechtem Wetter in dein Haus will.

Technische Maßnahmen

Natürlich ist es auch möglich, der fremden Katze den Zugang zum Haus einfach nicht zu ermöglichen. Fenstergitter sind da ein guter Anfang. Optisch sind Fenstergitter natürlich nicht jedermanns Fall, obwohl es inzwischen recht hübsche Modelle aus Alu oder Edelstahl gibt. Fliegengitter sind zwar ein (kleines) Hemmnis – Wenn eine Katze aber wirklich da durch will, halten sie den scharfen Krallen nicht lange Stand.

Am besten lässt du Fenster nicht unbeaufsichtigt geöffnet, dann kann eine fremde Katze einfach verscheucht werden.

Wenn du nur eine ganz normale Katzenklappe nach draußen hast, solltest du über die Anschaffung einer chipgesteuerten Katzenklappe nachdenken. Natürlich macht das nur Sinn, wenn deine Katze gechippt ist. Das sollte sie aber sicherheitshalber sein, wenn sie nach draußen darf.

Die Katzenklappe ist verriegelt und öffnet nur, wenn deine Katze davor steht. Dazu liest die Katzenklappe den implantierten RFID-Chip aus, die zugehörige Chipnummer kannst du vorher einprogrammieren.

Die SureFlap Haustierklappe ist auch für große Katzen geeignet. Es lassen sich bis zu 32 Chips einprogrammieren, zusätzlich ist auch das einstellen einer Sperrzeit (z.B. nachts) möglich.

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Dominik Hollenbach
Dominik Hollenbach
Seit ich denken kann habe ich mit Katzen zusammengelebt. Weil diese eleganten Tiere mich schon immer fasziniert haben, habe ich mir seit 2007 viel Fachwissen über Katzen angelesen und mich intensiv mit ihrem Verhalten beschäftigt. Vor allem eine gesunde Ernährung für Katzen liegt mir am Herzen, weshalb ich mich zum Ernährungsberater für Katzen weitergebildet habe.
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