Toploader Katzenklo selber bauen – Weniger Dreck, kein Danebenpinkeln mehr (Tutorial-Video)

Heimwerker, DIY-Fans und Katzenfreunde aufgepasst – hier zeige ich dir, wie du dir ein Toploader Katzenklo selber bauen kannst. Und dafür brauchst du nur 30 Minuten Zeit, Material für rund 30 Euro und ein wenig Werkzeug, dass sich in jeder Hobbywerkstatt finden sollte.

Was ist ein Toploader Katzenklo?

Hast du schon einmal von einer Toploader Waschmaschine gehört? Das ist eine Waschmaschine, bei der die Tür oben eingebaut ist, die Wäsche wird also von Oben eingefüllt. So ist das auch bei einem Toploader Katzenklo: Die Öffnung für die Katze ist auf der Oberseite.

Die Katze muss also auf den Deckel springen und von dort durch die Öffnung an der Oberseite in das Katzenklo klettern.

Welche Vorteile hat ein Toploader Katzenklo?

  • Viele Katzen halten beim Geschäft machen gerne mal ihren Popo über den Rand der Katzentoilette. Die Folge: Die Katze pinkelt vor das Katzenklo. Das geht bei einem Toploader Katzenklo nicht, denn die Katze ist von den hohen Seitenwänden umgeben, ein Vorbeipinkeln ist so nicht möglich.
  • Gerade wenn Du Öko Katzenstreu wie zum Beispiel das empfehlenswerte Cats Best Öko Plus nutzt, wirst du dich des Öfteren über großzügig in der ganzen Wohnung verteilte Katzenstreu ärgern… Die leichte Streu fliegt beim Graben leicht aus normalen Katzenklos und bleibt an den Pfötchen hängen. Sie bleibt an Socken hängen und verteilt sich so überall. Auch dieses Katzenklo-Problem wird durch ein Toploader Katzenklo zumindest teilweise gelöst. Beim Graben fliegt definitiv kein Katzenstreu mehr aus dem Katzenklo, es sei denn deine Katze nimmt eine Schaufel mit. Natürlich bleibt trotzdem Katzenstreu an den Pfoten hängen – dadurch, das deine Katze aber aus dem Katzenklo heraus springen muss, wird dabei viel davon abgeschüttelt und landet entweder im Klo oder auf dem Deckel. Bei mir Zuhause liegt auf jeden Fall deutlich weniger Katzenstreu herum!
  • Dadurch das sich der Einstieg auf der Oberseite des Katzenklos befindet, kannst du es sehr variabel aufstellen.

Warum das Katzenklo selber bauen?

Ich habe selbst eine Katze, die mehrmals pro Woche aus dem Katzenklo heraus gepinkelt hat. Durch Zufall bin ich dann auf dieses Toploader Katzenklo gestoßen – Es war mir aber zu teuer, zu klein und zu dunkel…

Bei meinen Recherchen bin ich noch auf zwei weitere Katzenklos mit Einstieg auf der Oberseite gefunden, eines davon war mit rund 120 Euro ebenfalls schlicht zu teuer, beide waren außerdem meiner Meinung nach viel zu klein. Und ein zu enges und dunkles Katzenklo sorgt bei manchen Katzen für Angst (vor allem mit Einstieg oben) und hemmt sie so, dieses auch zu benutzen – Unsauberkeit kann hier die Folge sein!

Also kam ich schnell zu dem Entschluss, das Katzenklo selbst zu bauen. Zuerst habe ich bei IKEA nach einer passenden Plastikbox gesucht – diese waren aber von den Maßen her nicht optimal (entweder zu groß oder zu klein).

Im Internet habe ich dann eine sehr stabile Plastikbox mit den optimalen Maßen gefunden: Die „Really Useful Box“ in den Maßen 77 x 44 x 38 cm (L x B x H).

Durch das Selberbauen des Katzenklos bekommst du also ein Toploader Katzenklo in der optimalen Größe, mit transparenten Wänden – und das für nur rund 30 Euro!

Material und Werkzeug – das brauchst du, um das Katzenklo bauen zu können

Katzenklo selber bauen Material

An Material brauchst du:

  • Die „Really Useful Box“ (Der Preis schwankt zwischen 24 und 29 Euro, kostenloser Versand mit Prime möglich)
  • 1 Meter metallverstärktes Kantenschutzprofil
  • Schwarzes PVC Klebeband
  • 1 Holzschraube, 2,5 mm Durchmesser

Und dieses Werkzeug solltest du griffbereit haben:

  • Zollstock
  • Edding
  • Akkuschrauber mit Kreuzschlitz-Bit
  • Laubsäge
  • Rundsägeblatt
  • 1 Stück Schnur
  • Holzbohrer, 2mm Durchmesser
  • Schmales Lineal (1 – 1,5 cm breit)
  • Feine Feile (eine Seite gerundet, eine Seite flach)

Und hier die Anleitung als Video: So kannst du dein Katzenklo selber bauen

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Über den Autoren

6 Kommentare

    • Dominik Hollenbach 7. Juli 2016 Antworten
  1. Charlotte Himmerich 23. August 2016 Antworten
  2. Joel Zimmermann 29. August 2016 Antworten
    • Dominik Hollenbach 29. August 2016 Antworten
  3. Ly 30. September 2016 Antworten

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