Ich halte seit über 25 Jahren Katzen – und ich erinnere mich noch gut daran, wie ratlos ich früher vor dem Futterregal stand. Zu viele Versprechen, zu wenig echte Informationen.
Deshalb teste ich seit Jahren systematisch: jede Marke mit festen Kriterien, jede Sorte im echten Alltag mit meinen fünf Katzen PonPon, Bella, Azrael, Alfi und Matilda. Über 20 Marken habe ich so bereits unter die Lupe genommen – von der Deklaration bis zum leeren Napf.
Meine Empfehlungen hier sind dieselben, die ich auch meinen eigenen Katzen gebe.
Meine Top 3 Katzenfutter-Empfehlungen: Die Testsieger im Detail
🥇 Der Gesamtsieger: ANIfit

Der Preis-Leistungs-Tipp: Feringa

Besonders nachhaltig: Herrmann’s

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, gekennzeichnet mit *. Wenn du darüber einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich ohne Mehrkosten. Meine Bewertungen basieren auf echten Tests mit meinen eigenen Katzen und werden von keinem Hersteller beeinflusst.
So teste ich: Mit Fachwissen, festen Kriterien und echten Katzen

Mein Katzenfutter-Test beruht nicht auf Bauchgefühl oder Werbeversprechen – sondern auf klaren, nachvollziehbaren Kriterien.
Bevor eine Marke überhaupt in den Test kommt, treffe ich eine strenge Vorauswahl: Futter mit offensichtlich schlechter Deklaration, Zucker oder Getreide fliegt direkt raus – ich werde meinen Katzen keinen Schrott vorsetzen, nur um ihn zu testen. Was die Hürde nimmt, wird nach den folgenden fünf Hauptkategorien bewertet:
Alle Details zu meiner Bewertungsmethodik findest du hier:
Meine Testkriterien im Detail ansehen →
Getestet wird im echten Alltag – mit meinen fünf Katzen, alle mit ganz eigenen Vorlieben und sehr klaren Meinungen im Napf. Gemeinsam haben wir über 20 Marken und hunderte Sorten geprüft.
Mehr über meine Katzen und mich, meine Motivation und Erfahrung erfährst du hier:
Zur „Über mich“-Seite →

PonPon
*2019
Grieche. Chef.

Bella
*2021
Prinzessin

Azrael
*Ca. 2021
Draußen-Kater

Alfi
*Ca. 2025
Frechdachs

Mathi
*Ca. 2025
Sonnenschein

Tequila
*2009, † 2025
So eine gute Seele…

Lori
*2009, † 2024
Die Liebe meines Lebens.
Der große Gesamtvergleich: Über 20 Futtermarken im Check
20 Marken werden angezeigt
| Marke | Bewertung | Fleisch | Preis/kg | Typ | Kurz-Urteil |
|---|
/10
Bekannte Katzenfutter Marken im Schnell-Check
Nicht alles, was im Supermarktregal glänzt, ist gutes Katzenfutter. Viele beliebte Marken investieren lieber in teure Werbekampagnen als in wirklich gute Zutaten – und hoffen darauf, dass niemand genauer hinschaut.
Das Perfide: Royal Canin, Hills und Co. sind oft alles andere als günstig. Viele Katzenbesitzer geben viel Geld aus und denken, sie tun ihrer Katze damit etwas Gutes. Tun sie aber nicht.
Ich habe hingeschaut. Hier ist was ich gefunden habe:
Bekannt ist nicht gleich gut – das zeigt dieser Schnell-Check ziemlich deutlich. Wer für Royal Canin oder Hills tief in die Tasche greift, bezahlt vor allem für Werbung, nicht für Qualität. Gutes Katzenfutter erkennst du an klaren Zutatenangaben, einem hohen echten Fleischanteil und einer ehrlichen Deklaration – nicht an bunten Verpackungen und TV-Spots.
Genau danach habe ich in meinem großen Test bewertet.
Warum gesundes Katzenfutter so wichtig ist – für ein langes, glückliches Katzenleben
Du willst, dass deine Katze gesund, aktiv und möglichst lange an deiner Seite bleibt? Dann ist eine artgerechte Ernährung einer der wichtigsten Schlüssel dafür.
Wie bei uns Menschen gilt auch für Katzen: Was täglich im Napf landet, hat direkten Einfluss auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensdauer. Doch viele Krankheiten lassen sich nicht durch Medikamente heilen – sondern durch das richtige Futter vermeiden.
Laut einer Studie des Royal Veterinary College London sind Nierenerkrankungen eine der häufigsten Todesursachen bei Hauskatzen – und entstehen oft durch jahrelange falsche Ernährung.
Was falsches Futter bei Katzen auslösen kann:
Was hochwertiges Nassfutter bewirken kann:
Du willst wissen, woran du gutes Katzenfutter konkret erkennst? Mein Test zeigt es dir – ehrlich, unabhängig und alltagserprobt.
👉 Meine Top 3 Empfehlungen ansehen
👉 Alle getesteten Sorten im Vergleich entdecken
Woran du gutes Katzenfutter erkennst
Katzen sind Fleischfresser – und das im ganz ursprünglichen Sinn.
In freier Wildbahn ernähren sie sich fast ausschließlich von Mäusen, kleinen Vögeln oder Insekten.
Ein gutes Katzenfutter sollte sich deshalb so nah wie möglich an der natürlichen Beute orientieren.
Eine Maus besteht nicht nur aus Muskelfleisch, sondern auch aus Innereien, Knochen, etwas Blut – und einem kleinen Anteil pflanzlicher Reste im Magen.
Genau dieses Verhältnis ist auch die beste Orientierung für artgerechtes Nassfutter.
Leider machen es viele Hersteller Dir und anderen Katzenhaltern unnötig schwer, hochwertiges Futter zu erkennen – etwa durch Sammelbezeichnungen wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ oder durch versteckte Füllstoffe wie Brühe, Mais oder Soja.
✅ Deshalb habe ich eine Checkliste zusammengestellt – orientiert an dem, was eine Katze in der Natur fressen würde:
| ✅ Kriterium | 💬 Warum wichtig? |
|---|---|
| Hoher Fleischanteil (mind. 90 %) | Eine Maus besteht fast komplett aus tierischem Gewebe – ideal ist eine transparente Aufschlüsselung in Muskelfleisch, Herz, Leber etc. Welche Marken das wirklich liefern, zeige ich dir in meinem Katzenfutter mit hohem Fleischanteil Vergleich. |
| Ausgewählte Innereien statt billiger „Nebenerzeugnisse“ | Leber, Herz, Lunge: wichtige Nährstofflieferanten. Unklare Sammelbezeichnungen deuten auf minderwertige Zutaten hin. |
| Keine zugesetzte Brühe | Brühe aus dem eigenen Garprozess ist okay – separat aufgeführte Brühe = reiner Füllstoff ohne Nährwert |
| Kein Getreide, Mais oder Soja | Diese werden oft verwendet, um den Proteingehalt künstlich zu erhöhen – liefern aber schwer verwertbares, pflanzliches Eiweiß |
| Keine pflanzlichen Nebenprodukte oder Proteinextrakte | Diese liefern kaum Nährwert und verschleiern die tatsächliche Zusammensetzung |
| Kein Zucker (auch nicht als Karamell oder Rübenschnitzel) | Zucker schadet Zähnen, Stoffwechsel und hat in artgerechtem Futter nichts verloren |
| Max. 5 % pflanzliche Zutaten | Entspricht dem Mageninhalt der Beute – möglichst leicht verdauliches Gemüse in kleiner Menge |
| Frei von künstlichen Zusatzstoffen | Keine Farb-, Aroma-, Konservierungsstoffe oder chemische Bindemittel |
| Hoher Proteingehalt aus tierischer Quelle | Wichtig für Muskelaufbau, Organe und Immunsystem – pflanzliches Eiweiß reicht nicht aus |
| Kohlenhydrate? Nur rechnerisch erfassbar | Kohlenhydrate werden nicht separat angegeben – sie lassen sich nur über die NfE-Formel berechnen. Empfehlenswert ist ein NfE-Wert unter 10 % in der Trockenmasse. |
🎥 Video: Gesunde Katzenernährung leicht erklärt
Wenn du lieber sehen statt lesen willst – in meinem Video erfährst du, worauf es beim Futter wirklich ankommt, wie du Etiketten liest und wie gutes Nassfutter deiner Katze helfen kann, gesund zu bleiben:
Das solltest du auch noch wissen
Warum du in meinem Test kein Trockenfutter findest

Vielleicht fragst du dich, warum Purina, Royal Canin Dry, Orijen oder anderes Trockenfutter hier fehlen. Die ehrliche Antwort: Trockenfutter hat in einem seriösen Katzenfutter-Test nichts zu suchen.
Katzen sind darauf ausgelegt, Flüssigkeit über die Nahrung aufzunehmen – nicht über die Trinkschale. Trockenfutter mit nur 7–10 % Feuchtigkeit führt zu chronischer Dehydration. Dazu kommt: hochverarbeitet, extrudiert, wertvolle Nährstoffe vernichtet.
Mein Test zeigt dir, was Katzen wirklich brauchen – und das ist definitiv kein Trockenfutter!
Deine Katze frisst das neue Futter nicht?
Viele Katzen sind auf Lockstoffe geprägt wie auf Fast Food. Der Umstieg auf hochwertiges Nassfutter braucht Geduld – aber er klappt. Mit meinen 6 erprobten Tipps auch bei hartnäckigen Mäklern.
Gutes Futter kostet weniger als du denkst
Mein Testsieger ANIfit zum Beispiel kostet nur rund 2 € pro Tag – weniger als eine Tüte Chips. Hochwertiges Futter sättigt besser, man braucht weniger davon. Und es spart teure Tierarztbesuche.
Mehr zu Preis & Qualität →
Häufig gestellte Fragen über Katzenfutter
Noch mehr Wissen rund um die Katzenernährung gefällig?
Futter beurteilen, Etiketten lesen, Umstellung meistern – das sind die Themen, mit denen ich mich auf katzenkram.net am intensivsten beschäftige. Die sechs Artikel hier sind meine persönlichen Empfehlungen für alle, die nicht nur wissen wollen was gut ist – sondern auch warum.
Alle meine Ernährungsartikel findest du hier: → Gesunde Katzenernährung – Ratgeber & Tipps

Was ist gutes Katzenfutter? Werde jetzt zum Futterexperten!
Du weißt jetzt, welche Marken gut sind – hier lernst du, warum. Ich zeige dir, wie du Etiketten liest, Fleischanteile berechnest und Marketing-Tricks auf Anhieb erkennst.

Katzenfutter mit hohem Fleischanteil: Meine 5 Empfehlungen
Nicht überall wo „Fleisch“ draufsteht, steckt auch hochwertiges Protein drin. Diese 5 Marken haben meine Analyse bestanden.

Kitten füttern: So gewöhnst du eine Babykatze an hochwertiges Futter
Der Grundstein für ein gesundes Katzenleben wird früh gelegt. Warum hochwertiges Nassfutter von Anfang an die einzig richtige Wahl ist.

BARFen statt Fertigfutter – artgerechtes Rohfutter für Katzen
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Katzenfutter ohne Zucker und Getreide – die 16 besten Produkte
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