Katzenfutter: Diese 7 Zutaten können deine Katze krank machen


Das Angebot an Katzenfutter ist riesig – und unübersichtlich! Sicher möchtest du, dass deine Katze etwas Gesundes in den Napf bekommt.

Damit du besser entscheiden kannst, welches Katzenfutter hochwertig ist, findest du hier eine Liste mit Zutaten, die auf keinen Fall auf der Liste der Inhaltsstoffe stehen sollten.

Eins vorweg: Trockenfutter solltest du deiner Katze lieber nicht zu fressen geben. Es ist zwar leicht zu dosieren und ist lange haltbar – Dafür enthält es oft minderwertige Zutaten, hat meist einen zu hohen Anteil an pflanzlichen Proteinen und bietet deiner Katze viel zu wenig Flüssigkeit.

Schauen wir uns also an, was definitiv nicht in hochwertiges Katzenfutter gehört:

Getreide, Soja und Mais

Pflanzliche Proteine aus u.A. Mais oder Getreide sind billig – aber auch ungesund und nutzlos für Katzen – Bild: sophiecat / Shutterstock.com

Katzen sind Fleischfresser. Ihr ganzer Verdauungstrakt ist darauf ausgerichtet. Der im Verhältnis zur Körpergroße sehr kurze Darm der Katze ist ein deutliches Zeichen, dass sie dafür geschaffen ist, ihre Energie aus hochkalorischem Fleisch zu ziehen.

Trotzdem ließt man oft, gerade bei Trockenfutter, Getreide, Mais oder Soja als Zutaten Warum ist das so?

Die Hersteller von solch minderwertigem Katzenfutter wollen möglichst billig den Proteingehalt in die Höhe treiben. Und das geht am besten mit diesen Pflanzlichen Zutaten.

Das Problem: Katzen können Pflanzliche Proteine nur sehr schlecht verwerten!

Das natürliche Futter der Katze, nämlich das Beutetier Maus, enthält maximal 5% Pflanzliche Stoffe. Lediglich der Mageninhalt, welcher von der Katze mitgefressen wird.

Artgerechtes Katzenfutter sollte also ebenfalls allerhöchstens 5 Prozent pflanzliche Zutaten haben, wobei sich Kartoffeln, Reis und verschiedene Gemüsesorten besser eignen als die oben Genannten.

 

Artgerechtes Katzenfutter von Anifit – 99% Fleischanteil in Lebensmittelqualität, ohne schädliche Zusatzstoffe.

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Tierische Nebenerzeugnisse (wenn nicht genauer deklariert)

Ein seltenes positives Beispiel: Hier weißt du genau, was für Fleisch im Katzenfutter ist

Die Bezeichnung “Tierische Nebenerzeugnisse” ist ein Überbegriff, hinter dem sich sowohl hochwertige, als auf extrem minderwertige Zutaten verstecken können.

Im besten Fall sind tierische Nebenerzeugnisse für die Katzenernährung hochwertige Innereien wie Herzen, Magen oder Leber.

Es kann sich aber auch um ekelhafte Schlachtabfälle handeln, die deiner Katze keinerlei Mehrwert bieten:

  • Hydrolisierte Proteine aus Haaren, Federn oder Borsten
  • Schnäbel und Krallen
  • minderwertige Innereien
  • Urin (enthält Salz, welches ein ungesunder Lockstoff für Katzen ist)

Logisch ist: Wenn ein Hersteller von Katzenfutter nichts zu verbergen hat, wird er genau deklarieren, welche Tierischen Nebenerzeugnisse er verwendet. Du musst deshalb auf die Auflistung der Zutaten achten:

Schlecht: “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.A. 4% Huhn)”

Der Anteil von Muskelfleisch und Nebenerzeugnissen wird nicht preisgegeben. Auch, welche Art von Nebenerzeugnissen im Katzenfutter stecken wird nicht verraten. Finger weg, das kann alles sein!

Gut: “Hühnermuskelfleisch* 65%, Truthahnmuskelfleisch* 14%, Rinderlunge 14%, Hühnerleber 6% (Summer Fleisch =99%, *Muskelfleisch umfasst das Skelettfleisch sowie Herz- und Magenmuskel)”

In diesem vorbildlichen Beispiel von Anifit Katzenfutter wird ganz transparent aufgelistet, welche tierischen Inhaltsstoffe enthalten sind. Da diese allesamt hochwertig für die Katzenernährung sind, hat der Hersteller nichts zu verbergen.

Konservierungsmittel

Konservierungsmittel wie Kaliumsorbat (E202) sollen das Katzenfutter länger haltbar machen. Sie werden vor allem für Trockenfutter verwendet. Dabei können sie Lebensmittelallergien und Hautreizungen auslösen, auch Leberschäden sind möglich.

Weniger schädlich sind natürliche Antioxidationsmittel wie Zitronensäure oder Ascorbinsäure (Vitamin C). Auch sie sollen die Haltbarkeit des Futters erhöhen. Diese Stoffe schaden der Katze zwar nicht, sie kommen aber auch nicht in ihrer natürlichen Ernährung vor und haben keinen Nutzen für die Tiere.

Geschmacksverstärker und Lockstoffe

Geschmacksverstärker in Katzenfutter – Was “Maggi” so würzig macht, schmeckt leider auch Katzen: Mononatriumglutamat (E 621) – Bild: sulit.photos / Shutterstock.com

Jetzt wird es so richtig ungesund!

Die minderwertigen Schlachtabfälle und billigen pflanzlichen Inhaltsstoffe würde keine Katze freiwillig fressen. Deshalb greifen Futterhersteller tief in die Trickkiste:

  • Geschmacksverstärker wie Natriumglutamat (E621)
  • Hefeextrakt
  • Künstliche Aromen
  • Gewürze

Katzen werden von Futter mit derartigen Lockstoffen regelrecht abhängig. Was gut für den Hersteller ist, schadet der Gesundheit der Tiere: Es verändert ihr Fressverhalten, kann zu Übergewicht, Diabetes und Allergien führen.

Nur mit viel Mühe kann man seine Katze an ein neues Katzenfutter gewöhnen, wenn sie sich einmal an eine Sorte mit diesen Lockstoffen gewöhnt hat.

Auch Zucker zählt zu den Geschmacksverbesserern:

Zucker

Seltsam eigentlich, dass Katzenfutter oft Zucker in verschiedenen Formen enthält. Schließlich können Katzen nichts Süßes schmecken.

Zucker verstärkt aber andere Geschmäcker, außerdem sorgt es für uns Menschen ansprechende Farbe des Futters: Zuckercouleur oder Karamellsirup sorgen für ein appetitliches Braun-Rot statt hässlichem Grau.

  • Melasse
  • Sirup
  • Karamell
  • Glukose
  • Fructose
  • Maltose

Bei Katzen kann Zucker Zahnprobleme und Diabetes auslösen, bei dauerhafter Aufnahme auch Nieren – und Leberschäden.

Geliermittel, Stabilisatoren, Emulgatoren, Verdickungsmittel

Damit Katzenfutter so aussieht, braucht es Farbstoffe und andere unnatürlich Zusätze, die für Katzen im besten Fall nutzlos sind. – Bild: Pixel-Shot / Shutterstock.com

Mit diesen Zutaten im Katzenfutter wird Kosmetik betrieben: Emulgatoren, Verdickungsmittel, Stabilisatoren und Geliermittel haben allesamt den Zweck, Nassfutter ansehnlicher zu machen. Mit diesen Zusatzstoffen soll die Konsistenz des Katzenfutters optimiert werden.

Eine schön gebundene “Soße” oder Aspik sehen allemal appetitlicher aus als eine blutige Brühe am Boden der Katzenfutterdose.

Das Problem: Diese Stoffe zum Andicken, wie zum Beispiel Guarkernmehl, sind pflanzlichen Ursprungs und bieten deiner Katze keinerlei Nährwert.

Eine (unvollständige) Liste der möglichen Zusatzstoffe im Katzenfutter:

  • Gummi Arabicum (E414)
  • Cassia Gum
  • Zuckerglyceride
  • Carragene
  • Sorbitan
  • Johannisbrotkernmehl
  • Tamarindenmehl
  • Guarkernmehl
  • Alginate

Farbstoffe

“Das Auge isst mit” – Zwar dürfte deiner Katze ziemlich egal sein, wie ihr Futter aussieht. Aber würdest du deinem Schatz eine graue Pampe servieren?

Für die Augen des Menschen designen Katzenfutterhersteller eine ansprechende Farbe. Dunkelrot-Braun wirkt viel appetitlicher als das Grau, dass die meisten Futtersorten sonst aufweisen würden.

Folgende Farbstoffe sind in Katzenfutter zu finden:

  • Zuckercouleur (E 150a)
  • Eisenoxid (E 172)
  • Karmin (E 120)
  • Beta-Carotin (E 160a)

So klappt eine artgerechte Katzenernährung

Wenn du deine Katze artgerecht, gesund und mit hochwertigen Zutaten ernähren möchtest, bleiben dir zwei Möglichkeiten:

  1. Die wenigen Sorten wirklich empfehlenswertes Dosenfutter für Katzen füttern
  2. Barfen, also das Füttern von Rohem Fleisch und Innereien

Das Barfen ist recht zeitaufwendig, nicht jedem ist diese Ernährungsform also möglich.

Die beste Alternative in Form von Dosenfutter stellt Anifit dar. Hier werden 99% Fleischanteil erreicht, in Lebensmittelqualität aus Schweden. Keine Schlachtabfälle also. Auf schädliche Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Farbstoffe, Lockstoffe und Geschmacksverstärker wird komplett verzichtet.

 

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Beitragsbild ( ganz oben): Crazy nook / Shutterstock.com

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