6 Gründe, warum Trockenfutter für Katzen ungesund ist


Katze Trockenfutter ungesund

Trockenfutter für Katzen ist einfach zu dosieren, lange haltbar und bei Katzen meist sehr beliebt. ABER: es ist nunmal auch ungesund für unsere Stubentiger! Wenn du die folgenden 6 Punkte gelesen hast, wirst du deiner Katze hoffentlich nie wieder Trockenfutter geben.

Warum du auf die Ernährung deiner Katze achten solltest

Bei uns Menschen beginnt die Gesundheit auf dem Teller – und bei unseren Katzen im Napf.

Eine artgerechte und gesunde Ernährung beugt so mancher Erkrankung vor. Somit dürfte die Wahl des Futters auch bei der Lebenserwartung der Katze eine wichtige Rolle spielen.

Leider ist es so, dass eine Katzen nicht von alleine weiß, welches Katzenfutter gut für sie ist. Sie frisst einfach, was ihr schmeckt.

Es ist also deine Aufgabe, sich mit der gesunden Ernährung deiner Katze auseinanderzusetzen!

Um dir die Wahl des richtigen Katzenfutters zu erleichtern, möchten wir dir zeigen, warum du Trockenfutter von vornherein ausschließen kannst:

1. Trockenfutter enthält meist sehr wenig Fleisch

Mais wird nur hochverarbeitet und mit vielen schädlichen Zusatzstoffen für Katzen schmackhaft – Bild: osobystist / Shutterstock.com

Die allermeisten Sorten Katzenfutter enthalten weniger als 50 Prozent Fleisch, oft sind es noch viel weniger. Dabei werden günstige, pflanzliche Rohstoffe wie Mais oder Getreide genutzt, um den Proteingehalt, welcher auf der Verpackung angegeben werden muss, zu erhöhen.

Aber pflanzliches Protein ist für Katzen kaum verwertbar, schließlich handelt es sich bei unseren Hauskatzen um waschechte Fleischfresser. Das ganze Verdauungssystem der Katze ist auf die Verdauung von Fleisch ausgelegt. Auch das Gebiss unserer Stubentiger sagt: “Ich bin ein Raubtier!”

Um zu verschleiern, dass Katzen-Trockenfutter wenig Fleisch enthält, greift die Futtermittelindustrie zu so manchem Trick:

Bei der Deklaration der Zutaten eines Katzenfutters ist es wie bei der Zutatenliste auf Lebensmitteln für Menschen:

Je mehr von einer Zutat enthalten ist, desto weiter vorne steht sie in der Deklaration.

Und damit ein tierisches Produkt an erster Stelle steht, also zum Beispiel ein Fleischmehl, Tiermehl oder Tierprotein, wird zu einem Trick gegriffen:

Es werden viele einzelne, kleine Posten von pflanzlichen Zutaten aufgezählt. Entweder es sind gezielt mehrere verschiedene pflanzliche Proteinquellen enthalten, also zum Beispiel Mais, Reis und Weizen.

Oder aber eine pflanzliche Zutat wird unter verschiedenen Bezeichnungen mehrmals aufgeführt: Zum Beispiel Mais, Maismehl, Maiskleber und Maisgrieben.

Das Resultat ist dasselbe: Ganz vorne steht Fleisch – Jedoch ergibt die Summe der einzelnen pflanzlichen Zutaten einen viel größeren Gesamtanteil. Das ist unserer Meinung nach – leider legale – Verbrauchertäuschung.

Und auch die Katze wird getäuscht: Erst durch die Zugabe von künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und Fett wird sie das Futter überhaupt anrühren. Geschmacksverstärker wie Mononatriumglutamat (E 621) und küstnliche Aromen können Allergien und Hautreizungen auslösen.

Anmerkung: Es gibt auch “Premium” Katzen-Trockenfutter mit hohem Fleischanteil – und hohem Preis. Das Geld ist in ein hochwertiges Nassfutter definitiv besser angelegt, denn TroFu hat ja noch weitere Nachteile.

 

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2. Zu wenig Feuchtigkeit

Der Name sagt es schon – Trockenfutter enthält nicht viel Feuchtigkeit. Es sind immer unter 10 Prozent. Die Angabe zum Feuchtigkeitsanteil ist auf jeder Futterverpackung unter “Analytische Bestandteile” zu finden, eine Pflichtangabe laut Futtermittelverordnung.

Der riesige Nachteil von Trockenfutter gegenüber Nassfutter: Katzen nehmen einen Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über ihr Futter auf – das ist mit Trockenfutter gar nicht möglich. Hinzu kommt: Katzen sind sehr trinkfaul: Unsere Hauskatzen stammen von der Falbkatze ab, die aus den Wüstengebieten in Nahost stammt.

Nassfutter besteht ebenso wie Frischfleisch zu ca. 75 Prozent aus Flüssigkeit.

Frisst eine Katze also pro Tag 60 Gramm Trockenfutter oder 200 Gramm Nassutter, sieht die Flüssigkeitsaufnahme wie folgt aus:

  • Trockenfutter: Maximal 6ml
  • Nassfutter: Ca. 150ml

Zur Erklärung: Die Energiedichte von Trockenfutter ist durch den Mangel an Feuchtigkeit unnatürlich hoch. So kommt die Katze mit weniger Futter pro Tag aus.

Pro Tag hat eine Katze einen Flüssigkeitsbedarf von 50 bis 70 ml pro Kilo Körpergewicht. Bei einer 4 Kilo schweren Katze also 200 bis 280 ml. Du siehst: Mit Nassfutter ist ein großes Teil davon bereits abgedeckt.

Bei einer Fütterung von Trockenfutter müsste eine Katze viel zusätzliches Wasser trinken, was allerdings nicht in ihrer Natur liegt.

Die Folge: Katzen neigen zu Harnwegs- und Nierenerkrankungen, wenn sie dauerhaft zu wenig Flüssigkeit aufnehmen.

Allein dieser Grund sollte schon ausreichen, um Trockenfutter aus dem Fressnapf deiner Katze zu verbannen!

3. Trockenfutter ist schlecht für die Zähne deiner Katze

Trockenfutter führt bei Katzen zu Zahnstein – Bild: RJ22 / Shutterstock.com

Hast du schon einmal davon gehört, dass Trockenfutter die Zähne der Katze beim Kauen sauber reibt? Dieses Werbemärchen hat sich leider ziemlich verbreitet.

“Da muss die Katze richtig kauen!” – meist ist dieses Kauen aber nur ein einmaliges Knacken der Futterpellets, dann das ein hastiges Herunterschlingen.

Dabei ist Trockenfutter ein großer Faktor bei der Entstehung von Zahnstein bei Katzen:

Trockenfutter mit seinem hohen Anteil von Kohlenhydraten und sogar Zucker führt zu Zahnbelag (Plaque).

Bedingt durch die Trockenheit des Futters wird die Magensäure der Tiere konzentriert. Das führt zu einer Säuerung des Speichels. Und dieser alkalische, also saure pH-Wert des Speichels führt zur Umbildung von Plaque (Zahnbelag) zu Zahnstein.

Unbehandelt sorgt Zahnstein bei Katzen nicht nur für üblen Mundgeruch – auch Parodontitis, also eine Entzündung des Zahnbettes, bis hin zum Zahnausfall kann die Folge sein.

Die beste Pflege für Katzenzähne ist übrigens der Verzehr von Frischfleisch. Auch Katzenminze Sticks entfernen Zahnbelag und töten Bakterien im Maul ab.

4. Tiermehle – das kann alles sein…

Trockenfutter für Katzen ist eine saubere Sache. Es erinnert ein wenig an Frühstückscerealien, wirkt steriler als Dosenfutter.

Aber hast du dich schon einmal gefragt, aus was Trockenfutter für Katzen eigentlich hergestellt wird?

Neben den bereits erwähnten für Katzen minderwertigen pflanzlichen Zutaten enthalten sie meist Tiermehle oder Fleischmehle.

Aber was verbirgt sich dahinter? Hier ein paar Beispiele

  • Fleischmehl: Gemahlenes Fleisch von diversen Tieren
  • Tiermehl: Alle möglichen gemahlenen Teile vom Tier: Schnäbel, Haut, Innereien, Klauen, Knochen.
  • Geflügelmehl: Alle möglichen gemahlenen Teile vom Geflügel
  • Fischmehl: Gemahlene Gräten, Köpfe und sonstige Reste vom Fisch
  • Lachsmehl: Wie Fischmehl, aber eben vom Lachs
  • Rinderfleischmehl: Gemahlenes Fleisch vom Rind

Zwar bestehen all diese Tiermehle aus vom Tierarzt als gesundheitlich unbedenklichen “Erzeugnissen” – eklig ist es aber allemal.

Es ist auch bemerkenswert, dass Tiermehle seit dem BSE-Ausbruch 2001 als Futter für Nutztiere, welche vom Menschen verzehrt werden verboten sind – nicht aber für unsere geliebten Haustiere wie Katze und Hund…

5. Eine “schonende Zubereitung” sieht anders aus

Mit viel Druck und unter hohen Temperaturen wird der Futterbrei durch den Extruder gepresst – Bild: Zyabich / Shutterstock.com

Weißt du, wie die kleinen Futterstückchen hergestellt werden? Die meisten Sorten werden über einen sogenannten Extruder produziert. Und zwar unter hohem Druck und hohen Temperaturen.

Zunächst wird ein Brei aus den Zutaten hergestellt. Dabei darf der Fleischanteil nicht zu hoch sein, damit das Endprodukt zusammenhält.

Dieser Brei wird dann durch eine winzige Öffnung gepresst, wobei die gewünschte Form der Futterpellets erzeugt wird. Druck von 200 bis 300 Bar und Temperaturen zwischen 150 und 400 Grad – Trockenfutter ist ein hochverarbeitetes Industrieprodukt und keine naturbelassene Nahrung für Katzen.

Um den Fettanteil zu erhöhen, werden die Futterstückchen zum Abschluss mit Fett besprüht.

6. Konservierungsstoffe in Trockenfutter für Katzen

Trockenfutter hat eine hohe Haltbarkeit – aber dafür gibt es einen Grund. Konservierungsstoffe und Antioxidantien.

Konservierungsstoffe beugen einer Zersetzung durch Bakterien vor:

  • E 320 (Butylhydroxyanisol, kurz BHA)
  • E 321 (Butxlhydroxytoluol, kurz BHT)
  • E 324 (Ethoxyquin)
  • E 338 (Phosphorsäure)
  • Und weitere

Antioxidantien sorgen dafür, dass enthaltenes Fett nicht zu schnell ranzig wird:

  • Sorbinsäure
  • Progylgellat
  • Natriumnitrat
  • Kaliumsorbat
  • Unbedenklich sind Ascorbinsäure (Vitamin C) und Tocopherole (Vitamin E)

Konservierungsstoffe und Antioxidantien werden mit Futtermittelallergien und Hautreizungen bei Katzen in Verbindung gebracht.

Nassfutter wird übrigens viel schonender und gesünder haltbar gemacht: Durch luftdichte Abfüllung in kleinere Portionen sowie das Pasteurisieren (Erhitzen), bei dem Keime abgetötet werden.

Fazit – Darum solltest du deiner Katze kein Trockenfutter füttern

Trockenfutter kann die Bedürfnisse deiner Katze an einer gesunden Ernährung in keinster Weise erfüllen. Bei dauerhafter Fütterung drohen Zahnprobleme, Nierenerkrankung, Übergewicht, Diabetes oder Allergien.

Es ist unverständlich, warum in Deutschland rund die Hälfte aller Katzen immer noch mit Trockenfutter gefüttert werden!

Die gesünderen Alternativen:

BARF – Rohfütterung von Katzen

Gesund ist sie zweifelsohne, die “Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung” von Katzen. Doch das Zerkleinern und Abwiegen von rohem Fleisch und Innereien ist recht zeitraubend und auch nicht jedermanns Fall.

Auch das Supplementieren des Futters mit Vitaminen und Mineralstoffen muss genau vorgenommen werden, damit die Katze mit allem versorgt wird, was sie braucht.

Wer die Zeit und das Wissen hat, kann seine Katze mit BARF sehr naturnah und gesund ernähren.

Hochwertiges Nassfutter für Katzen

Bequemer ist das Füttern von hochwertigem Feuchtfutter. Aber auch hier muss man genau darauf achten, was man kauft. Denn vor allem Futtermarken, deren Namen jeder kennt sind eher nicht zu empfehlen. Hier wird mehr Geld für Werbung als für hochwertige Zutaten ausgegeben!

In Nassfutter werden gerne minderwertige tierische Nebenprodukte und Zucker verarbeitet.

Auch Geschmacksverstärker und künstliche Aromen kommen zum Einsatz, das ist übrigens auch bei Trockenfutter oft der Fall. Rund 50.000 Tonnen Geschmacksverstärker landen in Deutschland jährlich in Haustierfutter!

Farbstoffe sowie Geliermittel, Verdickungsmittel und Emulgatoren meist pflanzlichen Ursprungs können Allerigen auslösen.

Unsere Futterempfehlung: Anifit. Es enthält 99% Fleisch in Lebensmittelqualtät, wobei genau aufgelistet wird, was in die Dose kommt. Auf sämtliche schädlichen Zusatzstoffe wird konsequent verzichtet:

  • Keine Konservierungsstoffe
  • Keine Geschmacksverstärker
  • Keine künstlichen Aromen
  • Keine Farbstoffe
 

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Beitragsbild (ganz oben): Africa Studio / Shutterstock.com

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