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Katze übergibt sich – Mögliche Ursachen und Abhilfe

An sich ist das Erbrechen bei Katzen eine sinnvolle Schutzreaktion des Körpers, die meist eine ganz harmlose Ursache hat. Allerdings es auch auf eine ernsthafte Erkrankung hindeuten, wenn die Katze erbricht. Hinweise, worauf Du achten solltest, wenn Deine Katze erbricht, wann das Tier zum Tierarzt muss und Tipps um ihr zu helfen findest Du in diesem Ratgeber.

Bild Katze Erbrechen Hilfe
Inhalt

Beitragsbild (ganz oben): Tom Wang / Shutterstock.com

Was beim Erbrechen im Körper der Katze passiert

Ähnlich wie Niesen oder Husten ist das Erbrechen ein Schutzmechanismus des Körpers, der dazu dient, schädliche oder unverdauliche Stoffe aus dem Organismus zu entfernen. Der medizinisch als Vomitus oder auch Emesis bezeichnete Reflex wird über das Gehirn gesteuert und kann nicht bewusst beeinflusst werden.

Die Auslöser wirken entweder zentral direkt auf das Brechzentrum des Gehirns oder indirekt durch Reizung bestimmter Nerven, etwa im Magen-Darm-Trakt, im Bereich des Rachens oder auch am Gleichgewichtsorgan im Innenohr. Selbst Gerüche oder unangenehme Emotionen können dazu führen, dass im Gehirn der Brechreflex aktiviert wird.

Sowohl die Bauch- und Zwischenrippenmuskulatur als auch das Zwerchfell ziehen sich ruckartig zusammen, gleichzeitig öffnet sich der Mageneingang, es kommt zu einem Würgereflex, so dass der Mageninhalt durch die Speiseröhre nach außen befördert werden kann.

Im Kehlkopf wird die Öffnung zu Luftröhre und Nase automatisch verschlossen, um ein Einatmen von Erbrochenem zu verhindern.

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Mögliche Ursachen für Erbrechen bei der Katze

Wenn eine Katze erbricht, handelt es sich immer um ein Symptom und nicht um eine eigenständige Erkrankung. Sowohl harmlose Gründe als auch schwere Krankheiten kommen als Auslöser für das plötzliche Erbrechen in Frage:

Meist harmlose Ursachen für gelegentliches Erbrechen

  • Haarballenbildung: Katzen sind sehr reinlich und putzen sich mit der Zunge. Dabei werden Haare verschluckt, die sich im Magen sammeln und zu dichten Ballen (= Bezoaren) zusammenpressen. Ist ein solcher Haarballen zu groß, aktiviert er durch Reizung der Magenwand das Brechzentrum und die Katze würgt die unverdaulichen Haare heraus.
  • Reste von Beutetieren: Frisst eine Katze Mäuse oder Vögel, sind nicht alle Teile dieser Beute gut verdaulich. Es kann passieren, dass Teile von Fell, Federn oder Knochen wieder ausgespuckt werden.
  • Grashalme: Vor allem Freigängerkatzen fressen häufig Gras, um ihren Magen natürlich zu reinigen. Für Stubentiger sollte spezielles Katzengras in einem Blumentopf gezogen werden. Die Grashalme werden zusammen mit Haaren und Schleim aus dem Magen hervor gewürgt.
  • Futter: Frisst eine Katze sehr hastig, nimmt sie eine zu große Menge an Futter oder Wasser auf oder ist das angebotene Nassfutter zu kalt, kann es passieren, dass die Samtpfote kurz nach dem Fressen den Mageninhalt nahezu unverdaut wieder erbricht. Vor allem Futterneid veranlasst Katzen häufig zum Schlingen. Aber auch eine zu plötzliche Umstellung auf ein anderes Futter kann zum Übergeben führen.
  • Reiseübelkeit: Viele Katzen vertragen Autofahren schlecht – die schnellen Bewegungen und Kurven beeinträchtigen das Gleichgewichtsempfinden, was sich auf das Brechzentrum im Gehirn auswirken kann.
  • Stress: Überraschender Besuch, laute Geräusche, ungewohnte Aktivitäten oder andere plötzliche Änderungen im normalen Tagesablauf können bei sensiblen Katzen schnell zu Stressreaktionen führen, die nicht selten auf den Magen schlagen und Grund des akuten Erbrechens sind.
Katze kotzt Ursachen
Katzen fressen Gras um ein Erbrechen herbeizuführen, z.B. bei Übelkeit oder Haarballenbildung

Erbrechen als Symptom einer gesundheitlichen Beeinträchtigung

  • Verdorbenes Futter: Bakterien oder Schimmelpilze im Futter werden vom Körper als schädlich erkannt und durch Erbrechen des Mageninhaltes eliminiert.
  • Unverträglichkeitsreaktion: Manche Bestandteile im Katzenfutter können zu einer Unverträglichkeit oder Allergie führen, die sich unter anderem dadurch zeigt, dass die Katze erbricht.
  • Vergiftung: Es gibt zahlreiche Stoffe, die für Katzen giftig sind. Dazu zählen Reinigungs- und Lösemittel, viele Medikamente, verschiedene Pflanzen, Mittel zur Beseitigung von Unkraut oder Ungeziefer, aber auch unterschiedliche Lebensmittel wie etwa Schokolade oder Zwiebeln.
  • Nebenwirkung von Medikamenten: Manche Mittel, die zur Therapie einer Erkrankung eingesetzt werden, können zu einer Reizung der Magenschleimhaut führen und Erbrechen auslösen.
  • Fremdkörper: Fast alle Katzen spielen gerne mit Gegenständen. Schnell ist es vor allem bei jungen Kätzchen passiert, dass ein Spielutensil oder Teile davon verschluckt werden. Durch das Hervorwürgen des Mageninhalts versucht die Katze, den Fremdkörper wieder auszuscheiden. Gelingt das nicht, drohen ernsthafte Probleme bis hin zum Magen- oder Darmverschluss.
  • Parasiten: Es gibt zahlreiche Parasiten, die den Magen-Darm-Trakt von Katzen besiedeln und dort zu Reizungen und Entzündungen mit Übelkeit und Brechreiz führen. Dazu zählen neben Spul- und Bandwürmern auch Einzeller wie Giardien.
  • Infektionen: Unterschiedliche bakterielle oder virale Infektionserreger führen zu klinischen Krankheitsbildern wie zum Beispiel einer Magenschleimhautentzündung (= Gastritis), bei denen die Katze unter Erbrechen leidet. Vor allem hoch ansteckende Infektionskrankheiten wie Katzenseuche (Feline Panleukopenie), Katzenleukämie (FeLV) oder auch Katzen-AIDS (FIV) enden zumindest für junge oder geschwächte Tiere häufig tödlich.
  • Organische Erkrankungen: Einige Krankheiten, deren Ursache nicht primär im Magen-Darm-Trakt liegen, können dennoch zu Erbrechen bei Katzen führen. Dazu zählen unter anderem chronische Nierenschwäche oder eine Bauchspeicheldrüsen-Entzündung.
  • Stoffwechselkrankheiten: Eine Schilddrüsen-Überfunktion oder Diabetes mellitus können unter anderem Übelkeit hervorrufen.
  • Tumorbildung: Bösartige Gewebezubildungen können an nahezu allen Körpergeweben entstehen. Ein Tumor im Gehirn kann sich unmittelbar auf die Region des Brechzentrums auswirken, während andere Krebsgeschwüre etwa im Magen oder an anderen Bauchorganen durch die Größenzunahme periphere Reizpunkte aktivieren.
  • Starke Hitze: Auch Katzen können bei großer Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung unter einem Hitzschlag leiden, der sich unter anderem durch akutes Erbrechen äußert.
  • Trauma: Autounfälle, Stürze, Hundebisse oder heftige Revierkämpfe, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, bei denen Katzen sich verletzen können. Sehr starke Schmerzen oder auch eine Gehirnerschütterung lösen dann Symptome wie Übelkeit und Erbrechen aus.
  • Andauernder Stress: Oft reagieren Katzen sehr sensibel auf Veränderungen in ihrem Umfeld. Ein Umzug, die Ankunft eines Babys oder die Anschaffung einer weiteren Katze oder eines anderen Haustieres versetzt solche sensiblen Tiere unter Dauerstress, der schließlich zu körperlichen Beschwerden wie Erbrechen führen kann.
Erbrechen bei der Katze
Zeitpunkt des Übergebens sowie Farbe, Konsistenz und Beimengungen des Erbrochenen geben Hinweis auf die Ursache

Begleitende Symptome

Für die genaue Beurteilung des Gesundheitszustandes der Katze sind auch die Farbe, der Geruch, die Konsistenz, mögliche Beimengungen und der Zeitpunkt des Erbrechens wichtig. Wenn Katzenhalter sich das Erbrochene der Katze anschauen, können sie oft bereits erste Rückschlüsse ziehen.

Für eine genaue Diagnostik sollte eine Probe des Erbrochenen in einem Schraubglas mit zum Tierarzt genommen werden.

Die Katze erbricht Futter

Wenn Katzen sich kurz nach dem Fressen übergeben, ist nicht unbedingt das Futter schlecht. Mögliche Gründe sind hier:

  • Unverdautes Futter deutet auf zu hastiges Schlingen hin.
  • Auch zu kaltes Nassfutter kann zum Erbrechen führen.
  • Bei Unverträglichkeiten tritt die Übelkeit meist zeitverzögert auf, das Futter ist bereits teilverdaut.
  • Spuckt die Katze stark verdautes Futter oder stinkenden Kot aus, ist das ein Hinweis auf einen akuten Darmverschluss.
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Die Katze würgt ohne Erbrechen

Ein starker Würgereiz, der nicht zum Erbrechen führt, das sogenannte „leere Erbrechen“ kann auf eine ebenfalls lebensbedrohliche Magendrehung hinweisen. Hier ist besonders dringend ein Tierarzt aufzusuchen!

Erbrochenes bei der Katze: Farbe und Konsistenz

  • Erbricht die Katze hellgelben oder weißen Schaum, weist das auf einen Überschuss an Magensäure hin. Ein möglicher Grund kann hier ein Mageninfekt sein.
  • Erbricht die Katze gelb, ist eine Entzündung an Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse verantwortlich.
  • Erbricht die Katze hellrotes Blut, deutet das auf Verletzungen oder Geschwüre im oberen Verdauungstrakt, also Speiseröhre oder Magen hin.
  • Erbricht die Katze dunkelrot bis schwarz, liegt eine Blutung im Bereich des unteren Verdauungstraktes vor. Das Blut ist bereits verdaut, deshalb die dunkle Farbe.
  • Erbricht die Katze grün oder blau, deutet das auf eine chemische Vergiftung hin.

Beimengungen im Auswurf

  • Verklebte Haare oder ganze Haarballen sind eine Folge der intensiven Fellpflege.
  • Grashalme reinigen den Katzenmagen natürlich und werden ausgespuckt.
  • Wurde ein Fremdkörper verschluckt, können kleine Teile davon im Erbrochenen zu finden sein.
  • Ein starker Befall mit Spulwürmern führt vor allem bei jungen Kätzchen zum Auswürgen von Würmern oder Wurmteilen.

Wann sollte die Katze zum Tierarzt?

Spätestens wenn zum Übergeben weitere Krankheitssymptome kommen, sollte ein Tierarzt um Rat gefragt werden

Ist das Erbrechen bei der Katze ein Krankheitssymptom, kommen meist noch weitere Anzeichen hinzu. Ein Tierarztbesuch ist dann anzuraten. Daher solltest Du den Allgemeinzustand Deiner Samtpfote beobachten:

Treten einige dieser Anzeichen zusammen mit dem Erbrechen auf oder weisen Beimengungen, Konsistenz oder Farbe des Mageninhaltes auf Krankheiten hin, sollte die Katze schnell einem Tierarzt vorgestellt werden. Beim Verdacht auf eine Vergiftung oder einen Magen- oder Darmverschluss zählt jede Minute, um das Leben des Tieres zu retten.

Diagnostik und Behandlung beim Tierarzt

Beim Tierarzt wird zunächst ein möglichst genauer Vorbericht von Dir erfragt:

Wann, wie oft und was hat die Katze erbrochen? Zeigt das Tier weitere Krankheitsanzeichen? Gibt es Änderungen im Tagesablauf oder wurde das Futter umgestellt? Eine Probe des erbrochenen Mageninhaltes kann mikroskopisch in der Praxis oder im Labor genauer untersucht werden.

Nach einer Allgemeinuntersuchung der Samtpfote folgen meist spezielle Diagnoseverfahren wie Röntgen oder Ultraschall, um etwaige Fremdkörper oder Gewebevergrößerungen sichtbar zu machen.

In einer Kotprobe lassen sich Parasiten nachweisen. Stoffwechsel- oder Organerkrankungen können über eine Blutuntersuchung festgestellt werden. Auch der Impfstatus ist wichtig, um mögliche Infektionskrankheiten wie die Katzenseuche auszuschließen.

Die Behandlung richtet sich nach der festgestellten Ursache für das Erbrechen:

Sind Parasiten der Auslöser, hilft eine Wurmkur oder anderes Antiparasitikum. Ein bakterieller Magen-Darm-Infekt wird mit Antibiotika und entzündungshemmenden Medikamenten behandelt.

Bei weiter bestehendem Brechreiz helfen Mittel gegen Übelkeit, sogenannte Antiemetika. Verschluckte Fremdkörper, Tumoren oder eine Magendrehung lassen sich meist nur chirurgisch therapieren.

Hat die Katze durch häufiges Erbrechen in Verbindung mit Durchfall und Fieber bereits viel Flüssigkeit verloren und ist stark geschwächt, kann eine stationäre Behandlung mit Infusionen und weiteren Medikamenten notwendig sein. Vor allem für junge Kätzchen oder Tiere mit anderen Vorerkrankungen kann der Krankheitsverlauf einer Infektion schwerwiegend sein.

Nach einer überstandenen Magen-Darm-Erkrankung wird meist eine vorübergehende oder auch dauerhafte Umstellung der Ernährung auf spezielle Schonkost für Katzen empfohlen.

Beim Tierarzt erfolgt eine gründliche Untersuchung des gesamten Körpers, um den Grund für das Erbrechen herauszufinden

Welche Hausmittel können helfen, wenn die Katze erbricht?

Wenn Dein Stubentiger plötzlich würgt und sich erbricht, solltest Du vor allem selber Ruhe bewahren, denn eine feinfühlige Katze reagiert leicht zusätzlich gestresst, wenn ihr Mensch sich hektisch und aufgeregt verhält.

Rede beruhigend auf das Tier ein und beobachte genau, wie es sich verhält und ob es weitere Krankheitssymptome zeigt.

Hat die Katze einzelne Haare, einen Haarballen oder Grashalm erbrochen, wird sie sich wahrscheinlich schnell wieder ganz normal verhalten. Nachdem sie ihr Futter ausgespuckt hat, solltest Du nicht direkt wieder eine neue Ration anbieten, denn der Magen muss sich zunächst wieder etwas beruhigen. Ein längerer Nahrungsentzug (mehr als 12 Stunden) kann allerdings zur Unterzuckerung und zu schweren Leberschäden führen.

Als Schonkost für Katzen eignen sich gekochtes Hühnerfleisch oder Fisch, Reis oder Nudeln, lauwarm abgekühlt und mit etwas Garflüssigkeit vermengt. Um den Appetit einer kranken Katze anzuregen, können auch spezielle Energiepasten untergemischt oder direkt verfüttert werden, die sehr geschmacksintensiv sind.

Auf keinen Fall sollte die kranke Katze im Selbstversuch mit Medikamenten gegen Erbrechen und Übelkeit behandelt werden, die für Menschen gedacht sind – es kann zu schweren Unverträglichkeiten oder gar Vergiftungen kommen.

Wie kann dem Erbrechen bei Katzen vorgebeugt werden?

Katze Erbrechen Hausmittel
Regelmäßiges Kämmen, langsames Fressen und regelmäßige Vorsorge beim Tierarzt beugen häufigem Übergeben bei Katzen vor

Damit Dein Stubentiger bei der täglichen Fellpflege nicht zu viele Haare verschluckt, die dann aus dem Magen wieder hervor gewürgt werden müssen, solltest Du vor allem im Fellwechsel mit regelmäßigem Bürsten und Striegeln dafür sorgen, dass lose Katzenhaare entfernt werden.

Liegt die Ursache für das Erbrechen im hastigen Verschlingen des Futters, sollten der Katze über den Tag verteilt immer nur kleine Portionen angeboten werden. Auch ein spezieller Futternapf zwingt die Samtpfote zum langsameren Fressen. Ist Futterneid im Spiel, sollten die Familien-Haustiere in unterschiedlichen Räumen gefüttert werden.

Um Vergiftungen zu vermeiden, gehören chemische Mittel unbedingt hinter sicher verschlossene Türen. Zimmer- und Gartenpflanzen sollten so gewählt werden, dass von ihnen keine Gefahren für Haustiere ausgehen. Und auch eine Katze muss lernen, dass sie nichts vom Tisch stibitzen darf, denn nicht alle Lebensmittel sind auch für den Katzenmagen verträglich.

Vor allem im Sommer bei warmen Temperaturen kann frisches Futter schnell verderben, daher ist hier auf besondere Hygiene zu achten. Kleine Rationen, mehrmals am Tag angeboten, und die konsequente Entsorgung von Resten nach der Fütterungszeit helfen dabei, eine Magenverstimmung zu verhindern.

Nicht zuletzt schützen regelmäßige Impfungen und Wurmkuren die Katze vor Krankheiten und tragen so zu einer guten Gesundheit und einem langen, glücklichen Katzenleben bei.

Fazit

Erbrechen ist ein häufiges Symptom, das bei Katzen nicht immer auf krankhafte Vorgänge hinweisen muss. Intensive Fellpflege und verschluckte Haare können die Schutzreaktion des Magen-Darm-Traktes bereits auslösen. Dennoch sollten die Ursachen abgeklärt werden, wenn es häufiger zum Erbrechen bei der Katze kommt, weitere Symptome auftreten oder der erbrochene Mageninhalt durch Farbe oder Beimengungen ungewöhnlich erscheint.

FAQ - Häufige Fragen

Erbrechen ist ein Schutzreflex des Körpers, den die Katze nicht bewusst steuern kann. Daher solltest Du Ruhe bewahren, selbst wenn das Malheur den guten Teppich trifft, denn Aufregung verunsichert die Katze zusätzlich. Beruhige und beobachte das Tier, wie es sich danach verhält.

Das Ausspucken verschluckter Haare oder Grashalme ist ein normaler Vorgang bei Katzen zur Reinigung des Magens. Übergibt sich die Katze aber häufiger, sieht das Erbrochene ungewöhnlich aus oder kommen weitere Krankheitssymptome hinzu, solltest Du nicht lange zögern und das Tier gründlich untersuchen lassen.

Katzen mit Magenproblemen oder anderen Krankheiten zeigen oft keinen Appetit. Eine längere Futterverweigerung ist aber sehr gefährlich, da schwere Leberschäden drohen, daher sollte das Tier unbedingt zum Fressen animiert werden. Spezielle Schonkost aus gekochtem Fleisch oder Fisch mit Reis oder Nudeln trägt zu einer Beruhigung des Magens bei. Im Zweifelsfall solltest Du mit dem Tierarzt besprechen, was Du noch tun kannst, damit es Deinem Stubentiger schnell wieder besser geht.

Bildquellen:

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4 Antworten

  1. Während mein großer Kater gar nicht ohne sein Katzengras leben kann, interessiert es meinen kleinen Kater nicht die Bohne. Übergeben tut er sich zwar, so einmal im Monat, aber nicht so oft wie der große Kater. Ich hoffe das dies nicht weiter schlimm ist das er sich nicht so oft übergibt.

  2. Vielen Dank für den präzisen Artikel! Hat mir sehr weitergeholfen und mein Gefühl bestärkt. Werde Morgen mit meinem kleinen zum TA. gehen, hoffe es ist nichs wirklich schlimmes.

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