Singapura Katze: Alles zur kleinsten Katzenrasse der Welt

Singapura Rassekatze

Sie ist die weltweit kleinste Katzenrasse, muss sich aber keinesfalls verstecken: die hübsche Singapura. Für die Eingewöhnung benötigt die liebenswerte Fellnase etwas Zeit, zeigt sich anschließend jedoch von ihrer verspielten, geselligen und anhänglichen Seite. Erfahre hier, welche Besonderheiten die Singapura ausmachen und was du zur Haltung wissen musst.

Aussehen: Singapura ist die kleinste Katzenrasse

Das auffälligste optische Merkmal der Singapura ist ihre Körpergröße: Sie ist klein – sogar die kleinste Katzenrasse, die existiert. Trotz ihrer Zierlichkeit besitzt die Samtpfote einen insgesamt athletischen Körper.

Die Körperlänge der Singapura beträgt im Schnitt ca. 25 bis 35 Zentimeter. Sie kann maximal bis zu 40 Zentimeter lang werden. Die Schulterhöhe beläuft sich bei der kleinen Katze auf bis zu 20 Zentimeter.

Der Kopf der kleinen Schönheit ist rundlich und beherbergt große, am Ansatz breite und am oberen Ende spitze Ohren. Die Augen der Rassekatze sind groß und das Gesicht zeigt eine Einbuchtung (Pinch). Sie verfügt über einen langen, stumpfen Schwanz, wohingegen die Beine eher kurz ausfallen.

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Farbvarianten

Das seidige Fell der Singapura besitzt einen hellen Grundton, der sealbraun bzw. elfenbein-farbig ist. Seal Sepia ist damit die einzige anerkannte Fellfarbe für die Singapura Katze.

Erscheinungsbild Elfenbein Singapura
Die Singapura ist im Vergleich zu anderen Rassen sehr klein

Muster

Die Fellzeichnung der Singapura ist als „Agouti“ bekannt. Kühlere Regionen – dazu zählen beispielsweise der Schwanz und die Spitze der Ohren – wirken dunkler.

Sie verfügt über ein Ticking-Muster. Die Bänderung der Haare führt dazu, dass bei näherem Hinschauen ein Hell-Dunkel-Muster ersichtlich wird, auch wenn die Katze optisch einfarbig im hellen Beigeton vorkommt (Sepia).

Augenfarbe

Eine Singapura hat große Augen in gelber, grüner oder haselnussbrauner Farbe. Sie sind außerdem dunkel umrandet und mandelförmig.

Steckbrief der Singapura Katze

  • Name der Rasse und weitere Bezeichnungen: Singapura, Singapura Katze
  • Herkunft: Singapur, USA
  • Größe: Klein; Schulterhöhe bis 20 cm; Länge bis max. 40 cm; Gewicht 2 kg (Katze) bis 3 kg (Kater)
  • Fell: Kurzhaar
  • Farben: Seal Sepia
  • Muster: Ticking-Muster, Agouti
  • Aussehen: Klein, athletisch, runder Kopf, große Augen, langer Schwanz
  • Besonderheiten: Kleinste Katzenrasse der Welt
  • Charakter: Sanft, gesellig, verspielt, anhänglich, intelligent

Charakter

Die Singapura braucht zu Beginn etwas Zeit, um sich einzugewöhnen: Sie ist zunächst oft reserviert und tastet sich an ihre neue Umgebung langsam heran. Deshalb solltest du darauf achten, sie nicht mit zu vielen Eindrücken zu überfordern. Auch Fremden gegenüber wird sie eher schüchtern auftreten, taut jedoch auf, sobald sie sich sicher fühlt.

Hat die Singapura sich an ihr neues Umfeld gewöhnt, ist sie eine äußerst verspielte, aufgeweckte und auch lebhafte Katze.

Zudem gilt sie als intelligent und aufmerksam. Singapura Katzen suchen Abwechslung und freuen sich, wenn sie Teil einer geselligen Gruppe sein dürfen. Heißt: Ob mit anderen Haustieren oder mit Menschen, sie genießen Gesellschaft und sind deshalb ungern alleine. Hat sie erst einmal Vertrauen gefasst, zeigt sie auch gerne ihre Zuneigung.

Zeit zu zweit mit ihrem Menschen wissen Singapura Katzen zu schätzen. Sie sind anhänglich, teilen sich gerne mit und zeigen ihre verschmuste Seite. Lange Kuscheleinheiten gehören deshalb zum Alltag dazu. Dennoch genießen Katzen dieser seltenen Rasse auch ihre Unabhängigkeit.

Haltung und Pflege von Singapura Katzen

Wer eine Singapura als Haustier hält, sollte beachten, dass sie gerne Gesellschaft hat und sich deshalb nicht als Einzelkatze eignet. Das soziale Wesen der niedlichen Samtpfote macht sie zu einer echten Familienkatze. Aufgrund ihrer kleinen Größe ist in Familienhaushalten mit Kindern jedoch ein bedachter, sorgsamer Umgang mit dem Stubentiger wichtig.

Damit die Singapura sich nicht langweilt, eignet sich Katzenspielzeug, welches die Intelligenz der Tiere fordert. Sie verfügt außerdem über eine hohe Sprungkraft und genießt die Aussicht auch mal von oben, etwa von einem Schrank. Als Wohnungskatze ist die kleine Fellnase bestens geeignet. Ein gesicherter Balkon gibt ihr die Möglichkeit, frische Luft zu schnappen.

Wichtig: Weil die Singapura Gesellschaft braucht, eignet sie sich nicht für Singles mit wenig Zeit. Sie braucht die Aufmerksamkeit ihrer Menschen und sehnt sich auch nach Spielpartnern, weshalb du ausreichend Zeit mitbringen solltest, falls du eine Singapura Katze kaufst und halten möchtest.

Die Pflege des Fells der Rassekatzen gestaltet sich bei der Kurzhaarkatze recht einfach. Das Haarkleid der kleinen Katze sollte hin und wieder durchgebürstet werden.

Singapura Haltung
Singapura Katzen brauchen viel Zeit und Aufmerksamkeit

Gesundheit

Im Durchschnitt kann eine Singapura 15 Jahre alt werden. Die Lebenserwartung erhöht sich bei guter Gesundheit.

Generell sind keine typischen Krankheiten für diese Katzenrasse bekannt. Trotzdem tritt manchmal ein Mangel des Enzyms Pyruvatkinase auf. Es kann zu einer Anämie kommen. Die kleinen Katzen fühlen sich dann abgeschlagen, können kurzatmig sein und sind schneller erschöpft.

Um für eine gute Gesundheit zu sorgen, ist es für Katzenhalter wichtig, regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen und die empfohlenen Katzenimpfungen wahrzunehmen. Auch Zahnprobleme können so zum Beispiel ausgeschlossen werden.

Gut zu wissen: Inzuchtlinien führen grundsätzlich dazu, dass Katzen häufiger mit einem schwachen Immunsystem zu kämpfen haben. Auch darauf sollte bei der Singapura Rücksicht genommen werden. Aufgrund eines ausgeprägten Inzuchtfaktors steigt zum Beispiel das Risiko für Infektionen.

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Ernährung

Für die Ernährung der süßen Singapura Katze greifen Katzenhalter idealerweise auf hochwertiges Nassfutter mit hohem Fleisch- und Proteinanteil zurück. Die Stubentiger gelten von Natur aus als Fleischfresser und brauchen deshalb Nahrung, die ihren Bedürfnissen gerecht wird.

Damit es nicht zu gesundheitlichen Problemen oder Übergewicht kommt, sollten Singapura keinesfalls mit minderwertigem Futter, Trockenfutter ohne verwertbare Nährstoffe oder Futter mit Zusätzen ernährt werden. Nur so stellst du eine artgerechte Fütterung deiner Katze sicher.

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Geschichte der Singapura Katze

Über die Herkunft der Singapura wird unter Katzenfreunden und Forschern diskutiert. Ihr Name verrät bereits, dass ihre Wurzeln in Asien liegen könnten: Die Geburtsregion der Singapura soll der Inselstaat Singapur sein, welcher südlich von Malaysia liegt.

Amerikanische Züchter, die als Familie „Meadow“ bekannt sind, sollen die Katze in den Staaten bekannt gemacht haben. Im Jahr 1975 sollen die Meadows in die USA zurückgekehrt sein, nachdem sie sich zuvor in Singapur aufhielten. Mit im Gepäck: fünf Singapuras. Schon vor 1975 soll einer der Meadows in Südostasien gewesen und eine Katze mit hellem Grundton und Ticking-Muster mitgebracht haben.

Grundsätzlich handelt es sich bei den Singapuras um eine im Vergleich junge Katzenrasse, die sich mittlerweile auch in der restlichen westlichen Welt einer größeren Beliebtheit erfreut.

Übrigens: Es wird aufgrund einiger Merkmale eine Verwandtschaft mit anderen Katzen vermutet. So liegt eine Wahrscheinlichkeit vor, dass auch die Siam mit der kleinen Singapura verwandt sein könnte. Häufig verglichen wird die kleine Katze außerdem mit der Abessinier. Auch eine Verwandtschaft mit Burmesen könnte möglich sein.

Besonderheiten der Singapura

Die kleinste Katzenrasse der Welt zeichnet sich nicht nur durch ihre besondere Größe aus. Sie bringt noch einige wissenswerte Besonderheiten mit, die Katzenfreunde sich nicht entgehen lassen sollten:

  1. Je höher, desto besser: Singapura haben gerne alles im Blick. Katzenhalter sollten sich deshalb nicht wundern, wenn die niedlichen Schönheiten versuchen, das eine oder andere Möbelstück zu erklimmen. Ein deckenhoher Kratzbaum ist sehr empfehlenswert!
  2. Trotz ihrer Minigröße nicht die Kleinste: Ins Guinness-Buch der Rekorde hat es nicht eine Singapura, sondern eine Katze der Rasse Munchkin namens Lilieput geschafft.
  3. „Abflusskatze“: Abflussrohre sollen in Singapur häufiger das Zuhause der kleinen Katze gewesen sein, weshalb sie manchmal auch als Abflusskatze bezeichnet wird.

Eine Singapura Katze kaufen

Eine Singapura Katze kaufen
Die Singapura zählt zu den teuersten Katzenrassen

Die Kosten für eine Singapura belaufen sich häufig auf über 1.000 bis 1.800 Euro. So viel werden seriöse Züchter in der Regel von dir verlangen. Achte vor dem Kauf darauf, dich über den gesundheitlichen Zustand und den Zuchtbedingungen der Singapura aufklären zu lassen.

Tipp: Eine Katze kannst du auch aus dem Tierheim adoptieren. Viele der Fellnasen warten dort auf ein neues Zuhause, welches du ihnen bieten könntest. Informiere dich deshalb auch beim Tierschutz, wenn du über eine Katzenhaltung nachdenkst.

Fazit

Die kleine Singapura ist eine gesellige, liebenswerte Katze, die auf Eingewöhnungszeit angewiesen ist. Nachdem sie sich mit ihrer Umgebung vertraut gemacht hat, wird sie zu einer anhänglichen, verspielten Fellnase. Beachte, dass die Singapura Katze auf Gesellschaft angewiesen ist, weshalb sie gerne in Familienhaushalten aufgenommen wird und mit anderen Katzen oder Haustieren vergesellschaftet werden kann.

Wegen ihrer zierlichen Größe sollte darauf geachtet werden, dass die im Haushalt lebenden Kinder achtsam mit der Singapura umgehen.

FAQ – Häufige Fragen

Für den Kauf einer Singapura bei einem seriösen Züchter ist mind mindestens 1.000 Euro zu rechnen. Der Preis kann sich auf bis zu 1.50 Euro belaufen.

Die Singapura erreicht im Durchschnitt ein Alter von 14 bis 15 Jahren. Bei guter Gesundheit kann sie bis zu 20 Jahre alt werden.

Die Singapura ist klein und zierlich, zugleich muskulös und kraftvoll. Sie wird häufig als „kleiner Abessinier“ bezeichnet. Das Fell der Singapura in Sepia Agouti ist kurz, ihre Augen und Ohren groß, ihr Schwanz lang.

Bildquellen:

  • 1. jojosmb / Shutterstock.com
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