Schwarze Katzen: Nein, sie bringen kein Unglück… (Interessante Fakten)

Schwarze Katzen bringen Unglück – von diesem Aberglauben hat garantiert jeder schon einmal gehört. Natürlich ist da absolut nichts dran, das kann ich euch als garantieren: Schließlich sind gleich zwei meiner Samtpfoten schwarze Kater – und ich bin ziemlich glücklich.

Woher der Aberglaube mit den schwarzen Katzen kommt erfahrt ihr hier – und dazu noch weitere interessante Fakten über die dunklen Schönheiten.

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“Schwarze Katzen bringen Unglück” – Woher kommt der Aberglaube?

Das Gerücht, das schwarze Katzen Pech bringen, hält sich wacker. Zurückzuführen ist das auf das Mittelalter: Damals galt schwarz als die Farbe des Teufels. Schwarze Katzen wurden außerdem mit Hexen in Verbindung gebracht. Angeblich wurden schwarze Katzen oft in der Nähe von Frauen gesehen, die für Hexen gehalten wurden. So manche schwarze Samtpfote wurde damals auch zusammen mit ihrem Frauchen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Noch heute glauben viele Menschen, dass es ihnen Pech bringt, wenn eine schwarze Katze ihren Weg kreuzt. Bemerkenswert, dass ein Aberglaube sich über hunderte Jahre halten kann!

Aber natürlich sind schwarze Katzen genauso tolle Tiere wie ihre bunten Artgenossen – und statt Unglück bringen sie ihren Menschen viel Liebe und Freude!

Schwarze Katzen als Glücksbringer

Der Aberglaube um schwarze Katzen geht aber auch andersrum:

In mehreren Ländern der Welt gelten die Tiere als Glücksbringer, beispielsweise in großen Teilen Asiens, in Großbritannien und Neuseeland. In Schottland glauben viele Menschen daran, dass eine Begegnung mit einer schwarzen Katze auf einen baldigen Geldsegen hinweist.

Früher glaubten auch viele Seefahrer daran, dass schwarze Katzen ihnen Glück bringen und dafür sorgen, dass sie sicher wieder nach Hause kommen. Sie nahmen die Tiere als Talisman mit auf die Schiffe und auch ihre Familien hielten schwarze Miezen als Haustiere.

Schwer vermittelbar

Traurig aber wahr – schwarze Katzen in Tierheimen warten sehr viel länger auf ein Zuhause als ihre bunten Artgenossen. Das mag zum Teil leider immer noch an dem alten Aberglauben liegen, so traurig das auch ist. Auf viele Menschen wirken hellere Katzen aber vielleicht auch freundlicher.

Falls du mal eine Katze aus dem Tierheim holst, dann überleg doch mal, ob du nicht einer schwarzen Katze ein Zuhause bieten möchtest!

Wusstest du,…

  • …dass schwarze Katzen meist gar nicht komplett schwarz sind? Wenn das Licht im richtigen Winkel auf das Fell fällt, schimmert es oft bräunlich oder rötlich. Manchmal lässt sich dann sogar eine Tigerung erkennen. Der Grund dafür ist in der Vererbungslehre zu finden. Paaren sich eine schwarze und eine Bunte Katze, kann das schwarze Fell zwar vererbt werden, die andere Farbe kann aber durchschimmern (also z.B. Rot oder Tierung). Zwei reinschwarze Katzen werden dagegen auch Kitten mit reinschwarzem Fell bekommen.
  • …dass es nur eine Katzenrasse gibt, bei der alle Tiere schwarz sind? Bei den Bombay-Katzen werden bereits seit 1958 ausschließlich schwarze Katzen gekreuzt. Die rein schwarze Katzenrasse stammt aus den USA. Toll sind bei den Bombay Katzen auch die sehr großen, goldenen oder kupferfarbenen Augen sowie ihr starker Menschenbezug.
  • …dass Kater öfter ein schwarzes Fell haben als weibliche Katzen?
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Über den Autoren

Ich blogge hier: Dominik, Jahrgang '85, Hobbyblogger und Katzennarr. Die Erfahrungen, die ich im Zusammenleben mit meinen drei Katzen Whisky, Tequila und Lori sowie durch viel Recherche gesammelt habe, möchte ich hier an meine Leser weitergeben. Ich freue mich über (fast) jeden Kommentar!

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